Kornfeld
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Vierte Versammlung der Gemeinden zur Vorbereitung der PGR-Wahlen

Pastoraler Bereich Esloher Land

Lebhafter Abend mit über 60 Teilnehmern und Teilnehmerinnen bei den Überlegungen zum Modellprojekt "Entwicklung der ehrenamtlichen Mitverantwortung" 

Vierte Gemeindeversammlung im Pastoralverbund Schmallenberg-Eslohe

Am Donnerstag, 16. Februar 2017, war die vierte von fünf Gemeindeversammlungen zum Thema PGR-Wahl und Modellprojekt „Entwicklung der ehrenamtlichen Mitverantwortung“

Über 60 Teilnehmer und Teilnehmerinnen waren im Pfarrheim Eslohe versammelt aus den acht Gemeinden: Bremke, Cobbenrode, Eslohe, Kückelheim, Niederlandenbeck, Reiste, Salwey und Wenholthausen. Sie wurden begrüßt von der Vorsitzenden des Gesamtpfarrgemeinderates Frau Anke Kenter. Aus dem Paderborner Generalvikariat war angereist Herr Matthias Kolk, der für die Arbeit mit den Pfarrgemeinderäten zuständig ist, und aus dem Dekanat Hochsauerland-Mitte Herr Michael Kloppenburg. Zusammen mit Gemeindereferentin Bernadette Klens moderierte er die Versammlung.

Drei Statements von Gemeindemitgliedern luden dazu ein nachzudenken:
Warum engagiere ich mich in einem kirchlichen Gremium? Was macht mir Freude? Wo sind die Knackpunkte, die die Arbeit erschweren?

Nachdem Pfarrer Georg Schröder und der Referent Matthias Kolk das Modellprojekt „Entwicklung der ehrenamtlichen Mitverantwortung“ vorgestellt hatten, wurde in den Gemeindegruppen diskutiert. Einige der Fragen und Ergebnisse aus diesen Gesprächen sind sehr interessant:

- Wir sind interessiert daran, selber Verantwortung für unsere Gemeinde zu übernehmen. Welche Freiräume und welche Grenzen gibt es und wer legt diese fest?
- Wie geht Pastoral bzw. Seelsorge mit immer weniger Hauptamtlichen?
- Wenn wir in unserer Gemeinde Wortgottesdienste feiern, warum dürfen die Teilnehmer nicht die Hl. Kommunion empfangen? 
- Was bedeutet die Taufe (die Taufberufung) für die Mitverantwortung an der Leitung einer Gemeinde?

Solche Fragen werden die zukünftige Arbeit der Gremien im Pastoralverbund prägen. Immer aber kommt es auf den Glauben an, den die Einzelnen entdeckt haben und aus dem sie kirchliches Leben gestalten wollen für und mit der Gemeinde, damit Glaube sichtbar bleibt. Ehrenamtliches Tun im PGR der Zukunft wird Früchte tragen, wenn die Mitglieder das tun, was sie können und wo sie erkannt haben, dass das für ihre Gemeinde und für den Glauben wichtig ist. Traditionen aufrechtzuerhalten geht nur dann, wenn Christen sie auch füllen und tragen  -  und das kann ein PGR nicht alles selber tun. 

Der Pastoralverbund bietet die Möglichkeit, das, was in einer Gemeinde schwierig ist, mit anderen zu beraten und vielleicht zu einem gemeinsamen Tun zu kommen. 

Schließlich haben die meisten Pfarrgemeinderäte und Teilnehmer/innen ihr Interesse zugesagt, einen nächsten Schritt in Richtung „Neues Selbstverständnis des Pfarrgemeinderates“ zu tun. Der Wille ist größtenteils da, an dem Projekt mitzuarbeiten.

Die fünfte und letzte Versammlung für den Pastoralen Bereich Dorlar-Wormbach ist am Dienstag, 7.3.2017, 19 Uhr in Berghausen (beginnend mit einer hl. Messe in der Pfarrkirche, anschl. Grund-schule).

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