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„Wir haben Sie in gute Hände gegeben“

Einführung von Pfarrer Wolfgang Brieden in Grevenbrück


„Wir haben Sie in gute Hände gegeben“, so fasste ein Gast aus dem Esloher Land die Einführung von Pfarrer Wolfgang Brieden am Sonntag, 30. Juli, in St. Nikolaus, Grevenbrück, zusammen. Pfarrer Brieden feierte zunächst mit seinen Konzelebranten, Monsignore Bernhard Schröder aus Drolshagen und Pfarrer Bernhard Meschke aus Dortmund, ein feierliches Hochamt unter Beteiligung zahlreicher Fahnenabordnungen aus den drei Gemeinden Grevenbrück, Bilstein und Kirchveischede. Neben Gläubigen aus diesen Gemeinden, waren auch zahlreiche Gäste aus dem Esloher Land angereist, um den Gottesdienst mitzufeiern.

Die Gemeindereferentinnen Marita Thöne-Lauterbach und Helga Grewe sprachen zu Beginn und am Ende des Gottesdienstes Grußworte für den neuen Geistlichen, Gemeindereferentin Ute Henrichs überreichte ihm eine Kerze als Begrüßungsgeschenk, die gesegnet und entzündet wurde. Pfarrer Brieden segnete die Gläubigen beim Asperges-Ritus mit Wasser, das aus der Veischede-Quelle geschöpft wurde, da die Veischede seine neuen Gemeinden Grevenbrück, Bilstein und Kirchveischede miteinander verbindet. Neben Lektorinnen taten auch Ministranten aus diesen drei Gemeinden ihren Dienst. Sie brachten zur Gabenbereitung Brot, einen Kelch mit Wein und Altarkerzen und wiesen dabei auf die jeweiligen Namenspatrone ihrer Heimatgemeinden hin.
In seiner Ansprache ging Pfarrer Brieden auf den verborgenen Schatz in der Gemeinde ein: die Menschen dort, unterwegs als Volk Gottes auf ein gemeinsames Ziel hin. Und er beschrieb die Suche nach dem Schatz: Der Heilige Geist gebe die Steuerung vor, die Bibel vermittle die Botschaften dazu. Er selbst sei Teil der Such-Gemeinschaft und er bat um Begleitung mit Einsatz und Gebet. Die Freude sei der Kompass der gemeinsamen Suche, der die richtige Richtung weise.
Im Anschluss an den Gottesdienst waren alle Gläubigen zum Empfang ins Edith-Stein-Pfarrheim geladen, um Pfarrer Brieden persönlich zu begrüßen und kennenzulernen. Kinder und Erzieherinnen aus den Kindergärten der drei Gemeinden empfingen ihren Geistlichen mit Liedern und Geschenken. Heinz Föhres, Vorsitzender des Kirchenvorstandes Grevenbrück, begrüßte den „neuen Hirten“ mit humorvollen Worten und übergab ein Geschenk mit Waren und Gutscheinen seines Heimatortes. Pfarrer Dieter Koke aus Elspe schenkte seinem Mitbruder eine Pilgermuschel als Zeichen der Verbundenheit mit den Nachbargemeinden Elspe, Oberelspe und Oedingen. Stefan Schauerte sprach stellvertretend für die Grevenbrücker Vereine ein Grußwort und Andreas Sprenger, 1. Vorsitzender der Schützenbruderschaft, begrüßte den neuen Pastor und überreichte ihm eine Schützenmütze seines Vereines. Durch Canapés und kühle Getränke gestärkt, blieben viele Gäste noch länger bei guten Gesprächen beisammen. M. Heinz

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