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Die Geschichte des Pilgerns in Europa

Pilgerausstellung in der Pfarrkirche St. Georg Bad Fredeburg

Eine Ausstellung mit dem Titel „Pilgern – auf historischen Wegen im Sauerland“ wird am Freitag, 12. April um 19 Uhr, in der Pfarrkirche St. Georg eröffnet.

Das Pilgern ist eine Tradition, die sich seit Jahrhunderten in fast allen Religionen und Kulturen findet, und dies ist nicht zuletzt durch den Jakobusweg nach Santiago de Compostela wieder in aller Munde. Auch das Sauerland durchqueren einige historische Pilgerwege.

Davon erzählt eine Ausstellung, die der Sauerländer Heimatbund mit fachlicher Unterstützung der Altertumskommission des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe und den Jakobusfreunden Paderborn konzipiert hat.

Im Mittelpunkt steht die Geschichte des Pilgerns in Europa und im Sauerland, zu sehen auf 17 Ausstellungswänden und einigen Exponaten. Nicht weit von Bad Fredeburg, durch Gleidorf, geht die sogenannte „Heidenstraße“ vorbei. Diese war ein rund 500 km langer historischer Handels-, Heer- und Pilgerweg von Leipzig über Kassel nach Köln. Zusätzlich führt der sogenannte „Sauerland-Camino“ von Dom zu Dom, von Paderborn bis Köln und umfasst eine Strecke von rund 250 km. Auch dieser Weg geht ganz in der Nähe, bei Remblinghausen, vorbei. 

Eingeladen sind interessierte Besucher dieser Ausstellung, die vom 12. bis 28. April   in der Pfarrkirche gezeigt wird, täglich von 8 bis 18 Uhr. Zur Eröffnung der Ausstellung  kommt als Gast und Erzähler Pfarrer Michael Schmitt, Meschede. Josef Lumme vom Sauerländer Heimatbund wird über die Entstehung der Ausstellung berichten.

 

Pilgerweg auf der Heidenstraße

Im Rahmen der Ausstellung „Auf historischen Wegen im Sauerland“ findet eine geführte Pilgerwanderung mit Impulsen auf einem Stück der Heidenstraße statt. Die Etappe ist 10 km lang und führt von Winkhausen nach Wormbach. Auf dem Weg folgen die Wanderer den Hinweisschildern mit der Jakobsmuschel an jeder Weggabelung. 

Treffpunkt ist am Samstag, 20. April, um 11 Uhr die Kapelle in Winkhausen. Für die Verpflegung sorgt jeder Teilnehmer selbst. Weitere Informationen bei der zertifizierten Pilgerbegleiterin Gabriele Siepe, Tel. 02974-6777.