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„Friede sei…“ - Weltreligionen treffen sich in Wormbach

Spiritueller Sommer mit über 250 Gästen eröffnet

Südwestfalen/Schmallenberg. Es war eine Premiere und sie ist gelungen. Musik von Klarinette und iranischer Handtrommel begleitete den Tanz des Derwisch Talip Elmasulu in der Wormbacher St. Peter und Paul Kirche, die bis auf den letzten Platz gefüllt war.

Fremde Klänge und Bilder, die zusammen mit der ehrwürdigen Ausstrahlung einer der ältesten Kirchen des Sauerland ein ganz besonderes Erlebnis boten, so dass die Gäste bis zum letzten Ton der Trommel und der letzten Drehung des Derwischs den Atem anhielten. Zuvor hatten Pastor Erik Richter für die Pfarrgemeinde St. Peter und Paul, Bürgermeister Bernhard Halbe für die Stadt Schmallenberg und Ludger Geueke für die Dorfgemeinschaft Wormbach die Gäste begrüßt. Silke van Doorn, Synodalbeauftragte für Christlich Jüdische Zusammenarbeit des Ev. Kirchenkreis Wittgenstein berichtete von den Erfahrungen interreligiöser Arbeit in Schulen und Kirchen.

Der Regen hörte pünktlich auf, so dass die Gäste den Abend bei guten Gesprächen, Essen und Trinken ausklingen lassen konnten. Die Musiker, Reinald Noisten und Syavash Rastani, spielten auch auf der großen Wiese neben der Pfarrkirche nochmals auf und Maron Noisten lud zu einem kleinen Tanzworkshop ein. Susanne Falk für das Netzwerk Wege zum Leben und Hubertus Schmidt vom Schmallenberger Sauerland Tourismus waren begeistert von der Resonanz. „Das macht Mut weiter zu machen! Wir freuen uns auf drei Monate, gefüllt mit solch außergewöhnlichen Begegnungen und Erlebnissen.

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