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Registrierung von Gottesdienstbesuchern

Infektionsketten sollen nachverfolgt werden können

Seite Ende Mai sind Gottesdienstbesucher namentlich zu erfassen, um im Falle von Corona-Erkrankungen die Infektionsketten nachverfolgen zu können. Das hält die aktualisierte und ab dem kommenden Samstag geltende Coronaschutz-Verordnung für das Land Nordrhein-Westfalen fest. 

Daher werden seitdem Name, Adresse und Telefonnummer von jedem Gottesdienstbesucher aufgenommen – mehr Daten sind nicht erforderlich. Die Daten werden für vier Wochen aufbewahrt. Laut Vorschrift des Landes Nordrhein-Westfalen sind „die Daten vor dem Zugriff Unbefugter zu sichern und nach Ablauf von vier Wochen vollständig zu vernichten.“

Entsprechende Rückfragen des Katholischen Büros Düsseldorf bei der Landesregierung kommen zu dem Ergebnis, dass diese Verordnung keine Spielräume / Einzelfallentscheidungen zulässt.

Praktisch heißt das:

  1. Wer die Angaben verweigert, kann nicht an einem Gottesdienst teilnehmen.
  2. Eine Datenangabe durch Beleg (Ausweis) ist nicht notwendig.
  3. Die gesetzlichen Bestimmungen des Datenschutzes müssen gewährleistet sein. Empfohlen wird ein Verfahren, in dem die am Gottesdienst Teilnehmenden einen im Voraus ausgefüllten Zettel mit den oben genannten Angaben zum Gottesdienst mitbringen und dort in einen verschlossenen Behälter einwerfen können

Ein entsprechendes Formblatt können Sie unten herunterladen.

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