Kornfeld
Gotteslob

Caritaskonferenz Schmallenberg aktiv auch in Coronazeiten

Grüße in alle Senioreneinrichtungen

Was kann die Caritas in Coronazeiten tun? Diese Frage haben sich Anne Brüggemann und Renate Betz vom Vorstand der CaritasKonferenz Schmallenberg gestellt. 

Seit dem Lockdown ruhen auch alle Aktivitäten bis mindestens Ende August. Besonders betroffen von dieser Einschränkung sind die Seniorinnen und die Senioren in den Einrichtungen. Sie dürfen nicht mehr von Mitarbeiterinnen der Caritas besucht werden.

Da kam die Idee auf, diesen Seniorinnen und Senioren mit einem kleinen Geschenk zu zeigen, dass sie nicht vergessen sind. Was zunächst nur für eine kleine Gruppe gedacht war, wuchs dann aber doch zu einem größeren Projekt heran.

Die Aufgabe der Caritas, Menschen in Not zu wahrzunehmen und zu unterstützen, wurde in die Tat umgesetzt. Nicht nur diejenigen, die von den Mitarbeiterinnen der Caritas regelmäßig besucht werden, sollten bedacht werden, sondern allen Bewohnerinnen und Bewohnern der sechs Senioren-Einrichtungen in Schmallenberg sollte eine kleine Aufmerksamkeit zukommen - solidarisch und überkonfessionell.

Es war eine logistische Leistung, für die 330 Seniorinnen und Senioren in den Einrichtungen Präsente aus dem Drogeriebereich zu bestellen, Grußkarten zu formulieren  und zu drucken.

Am Samstag wurden die Sachen abgeholt und ins Alexanderhaus gebracht. Am Montagnachmittag ging die Aktion weiter. Fünf weitere fleißige Helferinnen fanden sich ein und packten die Präsente und Karten in bunte Tüten.

Wegen der Kontaktsperre haben es die Leiter der Einrichtungen übernommen, die gefüllten Tüten aus dem Alexanderhaus abzuholen. Das ist direkt am Dienstagvormittag geschehen. Jetzt müssen die Geschenke nur noch an die Seniorinnen und Senioren verteilt werden. Finanziert wurde das gesamte Projekt ausschließlich aus den Mitteln der Caritas-Konferenz Schmallenberg.

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