Schmallenberg vor dem Wilzenberg
Kapitell WormbachTurm St. Alexander

Kirchliches Leben während der Corona-Pandemie

„Kirche lebt da, wo Christen sich versammeln.“ v. Pfr. Georg Schröder


Vor über 30 Jahren wurde mir dieses Wort zugesprochen am Wallfahrtsort Lourdes. Es spricht aus, wovon wir als Christinnen und Christen leben  -  dass wir uns versammeln  -  zum Gottesdienst, in Gruppen und Gemeinschaften, in Gremien usw.

Wegen der Corona-Pandemie unterlassen wir im Moment alle Versammlungen, um die Ausbreitung des Virus „Covid-19“ zu verlangsamen und uns und andere nicht zu gefährden mit einer Ansteckung.

Aber auch wenn wir uns nicht versammeln können, insbesondere zum Gottesdienst, lebt unser Glaube. Wie?

Noch ein paar Hinweise für unseren alltäglichen Betrieb:

  • Die Pfarrbüros sind für den Publikumsverkehr geschlossen. Kommunizieren Sie per Telefon, Email oder Post.
  • Beerdigungen werden auf dem Friedhof im engsten Familienkreis stattfinden.
  • Wegen geplanter Taufen bitte mit dem Zelebranten beraten wie damit umgegangen wird  -  entsprechend der zu erwartenden Reglungen aus dem Erzbistum. 
  • Die Gebetsmeinungen der Heiligen Messen werden verschoben auf zukünftige Termine.
  • Die Erstkommunionfeiern werden verschoben (so am 16.3. die Weisung des Erzbischofs).
  • Das Erzbistum veröffentlicht laufend neue Bestimmungen zum kirchlichen Leben: www.erzbistum-paderborn.de .

Wir sind mitten in der Fastenzeit und müssen nun fasten bei unserem gewohnten und gebotenen kirchlichen Leben. Es ist sozusagen wie eine Wüstenerfahrung im Glaubensleben. Akzeptieren wir, dass es so ist, tun wir das, was möglich ist an Mitmenschlichkeit für die, die besonders unter dieser Situation zu leiden haben, und geben wir die Hoffnung niemals auf, dass trotz allem oder gerade in Verlusterfahrungen die Frage nach Gott eine echte Frage wird.

Schließlich teile ich Ihnen und Euch einen persönlichen Tipp mit: Die frische Luft tut gut  -  und ich bin dabei den Kreuzweg gegangen mit den Texten aus der diesjährigen MISEREOR-Aktion: "Uns grünt die Hoffnung". Die Hoffnung bleibe! Die Texte sollen bald in der Pfarrkirche ausliegen!

https://www.misereor.de/inform...

Wie lange wir uns nicht zu Gottesdiensten versammeln dürfen? Das weiß heute niemand. Stellen wir uns der jeweiligen Situation! Es geht um die Gesundheit der ganzen Bevölkerung.

So grüße ich Sie/Euch alle und teile die Gewissheit, dass Gottes Segen uns leite!

Ihr Pfarrer Georg Schröder

Brief des Pastoralteams an die Gemeinden

Verbundenheit in der Corona-Krise

Liebe Schwestern und Brüder!

Zunächst möchten wir Ihnen allen, Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen unsere Verbundenheit in der aktuellen Krisenlage unseres Landes ausdrücken. Die Ausbreitung des Corona-Virus ruft Ängste hervor, verunsichert und schränkt das öffentliche Leben in den Familien, Vereinen, Nachbarschaften und auch in unseren Pfarrgemeinden auf eine drastische Art und Weise ein. Gerade in diesen Wochen, die der Vorbereitung auf das höchste Fest der Christen – auf Ostern – dienen,  wird das besonders erfahrbar.

Es ist uns sehr wichtig, auf diesem Weg einige Hinweise weiterzugeben:

  • Alle Seelsorgerinnen und Seelsorger stehen ihnen für Gespräche zur Verfügung. Nutzen Sie die Kontaktdaten auf dieser Homepage. (Unter: Kontakt: Ansprechpartner). Einzelne haben besondere Sprechzeiten veröffentlicht. Die Pfarrbüros sind zu den Öffnungszeiten besetzt und können telefonisch oder per Mail erreicht werden. Publikumsverkehr darf nicht stattfinden.
  • Aufgrund  der gegebenen Bedingungen ist Beichte  unter den gebotenen hygienischen Bestimmungen möglich. Manche Priester nehmen dafür die regelmäßigen Termine wahr, andere bitten vorher um telefonische Anmeldung (siehe Pfarrnachrichten).
  • Für die Kar- und Ostertage werden wir Gestaltungshilfen auf der Homepage unseres Pastoralverbundes veröffentlichen. Sie sind ab Donnerstag, 2. April einsehbar. Eine Aktion wird z. B. sein, dass wir einladen am Karsamstag - Abend  um 20 Uhr LED - Lichter oder Ker-zengläser in die Fenster zu stellen. Ein entsprechender Gebetsvorschlag wird ebenfalls über die Homepage weitergegeben. So können wir unsere österliche Verbundenheit im Gebet erfahrbar werden lassen. (Drucken Sie die Vorschläge aus und geben Sie diese über Briefkästen an ältere Nachbarn und Gemeindemitglieder weiter.)
  • Die Türen der Kirchen stehen weiterhin offen. (Einige Kirchen, wie auch die Lichter- und Zuspruchs-Kirche in Gleidorf, halten besondere Angebote bereit.) Vielleicht bekommen auch zu Hause Kreuze, Bilder oder andere religiöse Darstellungen eine neue Bedeutung als Blickfang für das persönliche Gebet. Es bleibt eine Herausforderung, unter diesen Bedingungen das Fest der Auferstehung Jesu Christi zu begehen. In einem neueren Kirchenlied heißt es: „Manchmal feiern wir mitten am Tag ein Fest der Auferstehung, Stunden werden eingeschmolzen, und ein Glück ist da.“ GL 472. Gespräche am Telefon, Mails, Briefe und Karten können zu „Auferstehungserfahrungen“ werden.

Erfahrungen der Solidarität und der Hilfsbereitschaft, die Verbundenheit im Gebet und das Vertrauen, dass Jesus Christus uns als Wegbegleiter in dieser Krise an der Seite ist, wünschen wir Ihnen allen von Herzen und dazu Gottes stärkenden Segen

Ihr Pastoral-Team

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"Ein Zeichen, dass man nicht alleine ist"

"Ein Bild für Dich!": Aktion soll Pflegebedürftigen eine Freude machen

Mit einer besonderen Aktion haben Kinder im Pastoralverbund Schmallenberg - Eslohe jetzt die Gelegenheit, älteren und pflegebedürftigen Menschen eine Freude zu machen: Ab sofort geht die  Aktion "Ein Bild für Dich!" an den Start.

"Ein Bild macht Freude, es ist ein Zeichen, dass man nicht alleine ist, dass jemand an einen denkt. Gerade in diesen schwierigen Zeiten dürfen wir die Menschen nicht vergessen, die als Hochrisikogruppe eingestuft sind und wo die engsten Verwandten den Kontakt verringern müssen, um nicht das Leben ihrer Lieben zu gefährden. Hier ist dann der häusliche Pflegedienst oft der einzige Kontakt",

macht Sabine Jasperneite, Gemeindereferentin im Pastoralverbund Schmallenberg-Eslohe, deutlich. Allein in Schmallenberg und Umgebung seien dies mehr als 500 Personen.
So ruft sie alle Interessierte dazu auf, sich an der Aktion "Ein Bild für Dich" zu beteiligen. "Unsere Kinder, die nicht in den Kindergarten oder in die Schule können haben mit einem selbstgemalten Bild die Möglichkeit, einem kranken Menschen eine kleine Freude zu machen."
Alle Kinder und Familien sind eingeladen, in den nächsten zwei Wochen Bilder zu malen und diese in einen der Körbe in den Pfarrkirchen in Schmallenberg und Wormbach zu werfen. Auch der Postweg ist offen für viele Bilder aus allen möglichen Orten.
Pfarrbüro St. Peter und Paul,
z.Hd. Sabine Jasperneite,
Alt Wormbach 15,
57392 Schmallenberg-Wormbach
Die großen Pflegedienste im Bereich Schmallenberg hätten sich schon bereit erklärt, Bilder an ihre Klienten zu verteilen.

Sabine Jasperneite zählt bei dieser Aktion auf die Mithilfe vieler kleiner und großer Künstler und freut sich über jedes Bild, das dann mit einem Gruß weitergereicht wird.

Malaktion für ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger

Pastoraler Bereich Esloher Land

Auch Jungen und Mädchen aller Altersstufen aus den Gemeinden des Pastoralen Bereiches Esloher Land beteiligen sich an der Malaktion für ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger in unseren Orten.

Bilder und Briefe, verbunden mit Ostergrüßen, können abgegeben werden an folgenden Stellen:

- Briefkasten am Pfarrhaus Wenholthausen

- Briefkasten am Pfarrbüro Reiste

- Briefkasten am Pfarrhaus Cobbenrode

- Briefkasten am Pfarrbüro Eslohe.

Gerne können die Bilder mit Namen und Alter der Kinder versehen werden. Die kleinen Kunstwerke werden weitergeben an Störmanns Hof, an die Caritas-Sozialstation Eslohe und über die Caritaskonferenzen vor Ort.

Evtl. Nachfragen sind zu richten an Gina Gockel, Eslohe, oder Bernadette Klens.

Priesterseminar und Lehrstuhl für Pastoralpsychologie beraten in der Krise

Online-Seelsorge mit Gesprächsangebot für alle Ratsuchenden

Paderborn. Online-Seelsorge mit Gesprächsangebot für alle Ratsuchenden.

Team des Priesterseminars und Team des Lehrstuhls für Pastoralpsychologie in Paderborn bieten Online-Seelsorge mit Gesprächsangebot für alle Ratsuchenden, aber auch erstmals Fachberatung für Priester und hauptamtliche Laien in der Seelsorge.


Unter dem Titel „Katholische On-Line-Seelsorge in Zeiten der Corona-Pandemie“ kooperieren das Priesterseminar Paderborn und der Lehrstuhl für Pastoralpsychologie der Theologischen Fakultät Paderborn. Dazu wird unter der Internetadresse 

corona-seelsorge.de ein auf drei Säulen bestehendes Angebot gebündelt. Es umfasst ein Gesprächsangebot per Telefon, Chat und Video für Jugendliche und Erwachsene, die Möglichkeit, Fürbitten einzureichen und eine Fachberatung für Priester und hauptamtliche Laien im Dienst der Seelsorge. Für alle Gespräche besteht selbstverständlich die besondere Schweigepflicht.

 „In diesen Zeiten bewähren sich Kooperationen wie diese gemeinsame Dienstleistung der Theologischen Fakultät und des Priesterseminars“, betont Professor Christoph Jacobs, Inhaber des Lehrstuhls für Pastoralpsychologie: „Die Priesterkandidaten bringen ihr in der Ausbildung erworbenes Gesprächs-Knowhow ein – wir als Team der Theologischen Fakultät unser pastoralpsychologisches Knowhow in der Beratung des pastoralen Personals. Wir sehen uns alle als Teil der vielfältigen hilfreichen solidarischen Angebote in diesen schwierigen Zeiten unserer Gesellschaft“.
Das Team der Priesterkandidaten aus Paderborn bietet wochentags von 19 bis 21 Uhr eine Gesprächshotline für Jugendliche und Erwachsene unter 05251/544850 an. Sie bündeln und vermitteln ein Netzwerk von Priestern, Seelsorgerinnen und Seelsorgern und angehenden Priestern aus anderen Diözesen. „Unser Angebot soll keine Konkurrenz zu bestehenden Angeboten wie der Telefonseelsorge sein, sondern eine Ergänzung. Es gibt eine stark wachsende Nachfrage nach Gesprächsmöglichkeiten“, betont Jonathan Berschauer, angehender Diakon des Erzbistums Paderborn.
Das zweite Angebot richtet sich speziell an die Seelsorgerinnen und Seelsorger in ganz Deutschland. Auch sie profitieren in dieser Zeit von Gesprächsangeboten von Experten, um mit ihren eigenen Fragen und vor allem mit dem, was sie in den vielen Gesprächen hören, umgehen zu können. Seelsorgerinnen und Seelsorger können per Mail einen verlässlichen Gesprächstermin vereinbaren. Neben Christoph Jacobs und dem Team des Lehrstuhls werden weitere Expertinnen und Experten für Gespräche in der Hotline und zur Fachberatung des Seelsorgenden zur Verfügung stehen. Auch hier soll ein Netzwerk entstehen. „Dies ist ein neues Angebot, mit dem auch die Seelsorgenden kollegiale Beratung erhalten, um ihren Dienst für die Menschen gut zu bewältigen“ sagt Professor Jacobs.
Außerdem können per E-Mail Fürbitten und Anliegen vorgeschlagen werden