Schmallenberg vor dem Wilzenberg
PusteblumeSchneeglöckchen wiese

Schutzmasken an die Liturgiefarben angepasst

Bistümer denken über Verordnung nach...

Bad Fredeburg, 1. April 2020. Eines der Symptome einer CoVid 19 – Infektion ist der kurzzeitige Verlust des Geschmackssinns. Kritische Zeitgenossen sind aber der Meinung, dass auch manche Priester bei der Zusammenstellung von Farben an einer dauerhaften Geschmacksverirrung zu leiden scheinen. Dies wurde in den letzten Wochen immer wieder mal deutlich bei der farblichen Auswahl der Schutzmasken beim Dienst am Altar.

Die Bistümer haben deshalb angeordnet, dass die Farbe der Schutzmaske der liturgischen Farbe des jeweiligen Messgewandes entsprechen soll. Im Pastoralverbund Schmallenberg – Eslohe ist man da schon auf dem neuesten Stand, wie diese Fotos belegen!

Humor, auch in der Krise...

Brief des Pastoralteams an die Gemeinden

Verbundenheit in der Corona-Krise

Liebe Schwestern und Brüder!

Zunächst möchten wir Ihnen allen, Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen unsere Verbundenheit in der aktuellen Krisenlage unseres Landes ausdrücken. Die Ausbreitung des Corona-Virus ruft Ängste hervor, verunsichert und schränkt das öffentliche Leben in den Familien, Vereinen, Nachbarschaften und auch in unseren Pfarrgemeinden auf eine drastische Art und Weise ein. Gerade in diesen Wochen, die der Vorbereitung auf das höchste Fest der Christen – auf Ostern – dienen,  wird das besonders erfahrbar.

Es ist uns sehr wichtig, auf diesem Weg einige Hinweise weiterzugeben:

  • Alle Seelsorgerinnen und Seelsorger stehen ihnen für Gespräche zur Verfügung. Nutzen Sie die Kontaktdaten auf dieser Homepage. (Unter: Kontakt: Ansprechpartner). Einzelne haben besondere Sprechzeiten veröffentlicht. Die Pfarrbüros sind zu den Öffnungszeiten besetzt und können telefonisch oder per Mail erreicht werden. Publikumsverkehr darf nicht stattfinden.
  • Aufgrund  der gegebenen Bedingungen ist Beichte  unter den gebotenen hygienischen Bestimmungen möglich. Manche Priester nehmen dafür die regelmäßigen Termine wahr, andere bitten vorher um telefonische Anmeldung (siehe Pfarrnachrichten).
  • Für die Fastenzeit und die Ostertage sollen wieder Gestaltungshilfen auf der Homepage unseres Pastoralverbundes veröffentlicht werden und in den Pfarrkirchen ausliegen ("Fastenpost").
  • Die Türen der Kirchen stehen weiterhin offen. (Einige Kirchen, wie auch die Lichter- und Zuspruchs-Kirche in Gleidorf, halten besondere Angebote bereit.) Vielleicht bekommen auch zu Hause Kreuze, Bilder oder andere religiöse Darstellungen eine neue Bedeutung als Blickfang für das persönliche Gebet. Es bleibt eine Herausforderung, unter diesen Bedingungen das Fest der Auferstehung Jesu Christi zu begehen. In einem neueren Kirchenlied heißt es: „Manchmal feiern wir mitten am Tag ein Fest der Auferstehung, Stunden werden eingeschmolzen, und ein Glück ist da.“ GL 472. Gespräche am Telefon, Mails, Briefe und Karten können zu „Auferstehungserfahrungen“ werden.

Erfahrungen der Solidarität und der Hilfsbereitschaft, die Verbundenheit im Gebet und das Vertrauen, dass Jesus Christus uns als Wegbegleiter in dieser Krise an der Seite ist, wünschen wir Ihnen allen von Herzen und dazu Gottes stärkenden Segen

Ihr Pastoral-Team

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Priesterseminar und Lehrstuhl für Pastoralpsychologie beraten in der Krise

Online-Seelsorge mit Gesprächsangebot für alle Ratsuchenden

Paderborn. Online-Seelsorge mit Gesprächsangebot für alle Ratsuchenden.

Team des Priesterseminars und Team des Lehrstuhls für Pastoralpsychologie in Paderborn bieten Online-Seelsorge mit Gesprächsangebot für alle Ratsuchenden, aber auch erstmals Fachberatung für Priester und hauptamtliche Laien in der Seelsorge.


Unter dem Titel „Katholische On-Line-Seelsorge in Zeiten der Corona-Pandemie“ kooperieren das Priesterseminar Paderborn und der Lehrstuhl für Pastoralpsychologie der Theologischen Fakultät Paderborn. Dazu wird unter der Internetadresse 

corona-seelsorge.de ein auf drei Säulen bestehendes Angebot gebündelt. Es umfasst ein Gesprächsangebot per Telefon, Chat und Video für Jugendliche und Erwachsene, die Möglichkeit, Fürbitten einzureichen und eine Fachberatung für Priester und hauptamtliche Laien im Dienst der Seelsorge. Für alle Gespräche besteht selbstverständlich die besondere Schweigepflicht.

 „In diesen Zeiten bewähren sich Kooperationen wie diese gemeinsame Dienstleistung der Theologischen Fakultät und des Priesterseminars“, betont Professor Christoph Jacobs, Inhaber des Lehrstuhls für Pastoralpsychologie: „Die Priesterkandidaten bringen ihr in der Ausbildung erworbenes Gesprächs-Knowhow ein – wir als Team der Theologischen Fakultät unser pastoralpsychologisches Knowhow in der Beratung des pastoralen Personals. Wir sehen uns alle als Teil der vielfältigen hilfreichen solidarischen Angebote in diesen schwierigen Zeiten unserer Gesellschaft“.
Das Team der Priesterkandidaten aus Paderborn bietet wochentags von 19 bis 21 Uhr eine Gesprächshotline für Jugendliche und Erwachsene unter 05251/544850 an. Sie bündeln und vermitteln ein Netzwerk von Priestern, Seelsorgerinnen und Seelsorgern und angehenden Priestern aus anderen Diözesen. „Unser Angebot soll keine Konkurrenz zu bestehenden Angeboten wie der Telefonseelsorge sein, sondern eine Ergänzung. Es gibt eine stark wachsende Nachfrage nach Gesprächsmöglichkeiten“, betont Jonathan Berschauer, angehender Diakon des Erzbistums Paderborn.
Das zweite Angebot richtet sich speziell an die Seelsorgerinnen und Seelsorger in ganz Deutschland. Auch sie profitieren in dieser Zeit von Gesprächsangeboten von Experten, um mit ihren eigenen Fragen und vor allem mit dem, was sie in den vielen Gesprächen hören, umgehen zu können. Seelsorgerinnen und Seelsorger können per Mail einen verlässlichen Gesprächstermin vereinbaren. Neben Christoph Jacobs und dem Team des Lehrstuhls werden weitere Expertinnen und Experten für Gespräche in der Hotline und zur Fachberatung des Seelsorgenden zur Verfügung stehen. Auch hier soll ein Netzwerk entstehen. „Dies ist ein neues Angebot, mit dem auch die Seelsorgenden kollegiale Beratung erhalten, um ihren Dienst für die Menschen gut zu bewältigen“ sagt Professor Jacobs.
Außerdem können per E-Mail Fürbitten und Anliegen vorgeschlagen werden