Schmallenberg vor dem Wilzenberg
Spaziergang im Maerzweidenkaetzchen_web

Headline: Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz wird in sein Amt eingeführt

Subline: Festgottesdienst am 10. März 2024

Paderborn (pdp) Am Sonntag, 10. März 2024, endet die Zeit der Vakanz im Erzbistum Paderborn: Dr. Udo Markus Bentz wird in sein Amt als neuer Paderborner Erzbischof eingeführt. In einem Festgottesdienst, der 14.30 Uhr im Hohen Dom beginnt, liest Dompropst Monsignore Joachim Göbel die Päpstliche Ernennungsurkunde vor, bevor der neue Erzbischof auf der Kathedra seinen Platz in der Paderborner Bischofskirche einnimmt…

…und von seinem Vorgänger Erzbischof em. Hans-Josef Becker den Hirtenstab überreicht bekommt. Dadurch wird aus dem ernannten Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz offiziell der 67. Bischof und fünfte Erzbischof von Paderborn. Im Anschluss an den Gottesdienst bietet ein Fest der Begegnung in der Mehrzweckhalle der Schulen St. Michael die Chance, den neuen Erzbischof bei einem herzhaften Imbiss kennenzulernen. 
Mit der Amtseinführung ist die 17 Monate andauernde Vakanz des Paderborner Bischofsstuhls vorbei: Nach der geheimen Wahl durch das Paderborner Metropolitankapitel hat Papst Franziskus am 9. Dezember 2023 Dr. Udo Markus Bentz zum Erzbischof von Paderborn ernannt. Der gebürtige Pfälzer ist Nachfolger von Erzbischof em. Hans-Josef Becker, dessen Amtsverzicht Papst Franziskus am 1. Oktober 2022 angenommen hat.
Im Festhochamt wird es keinen Weiheakt geben, denn Dr. Bentz hat die Bischofsweihe bereits am 20. September 2015 im Mainzer Dom als dortiger Weihbischof empfangen. Der Apostolische Nuntius in Deutschland, Dr. Nikola Eterović, überreicht dem designierten Erzbischof die päpstliche Ernennungsurkunde. Dr. Udo Markus Bentz zeigt die Urkunde dem Metropolitankapitel und den anderen Anwesenden im Altarraum, bevor er sie an Dompropst Msgr. Joachim Göbel reicht, der die Urkunde verliest. Im Anschluss folgen die emotionalen Höhepunkte des Gottesdienstes, wenn der neue Erzbischof vom Dompropst unter Fanfaren-Klängen zur Kathedra, dem Bischofssitz des Erzbischofs im Paderborner Dom, geführt wird und dort seinen Platz einnimmt. Erzbischof em. Hans-Josef Becker wird seinem Nachfolger den Hirtenstab übergeben mit den Worten: „Nimm hin den Stab des heiligen Hathumar. Trage Sorge für die Kirche von Paderborn, trage Sorge für die ganze Herde Christi. – Der Heilige Geist, der dich zum Bischof bestellt hat, möge dir helfen, das Volk Gottes zu leiten.“ Der Dompropst legt Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz schließlich das Rationale an, das Ehrenzeichen der Bischöfe von Paderborn. Der liturgische Schulterschmuck verweist auf den Auftrag des Bischofs, die Wahrheit des Glaubens zu hüten und zu verkünden. Zum Abschluss des Einführungs-Aktes tauscht der neue Paderborner Erzbischof mit dem Domkapitel den Friedensgruß aus. 
Mitfeiern und Mitbeten
Um möglichst viele Menschen am Gottesdienst teilhaben zu lassen, gibt es verschiedene Möglichkeiten, die Amtseinführung mitzufeiern: Im Dom steht neben den Plätzen für geladene Ehrengäste eine begrenzte Zahl an weiteren Sitz- und Stehplätzen zur Verfügung. Gläubige können darüber hinaus sowohl in der Paderborner Kaiserpfalz als auch in der unmittelbar neben dem Dom gelegenen Gaukirche durch eine Direktübertragung beim Gottesdienst dabei sein. Der WDR und der HR übertragen in ihren dritten Programmen den Gottesdienst aus dem Paderborner Dom live im TV. Nicht zuletzt streamen das Erzbistum Paderborn über seine Homepage www.erzbistum-paderborn.de sowie der Internetsender domradio.de den Festgottesdienst, so dass auch im Internet weltweit mitgefeiert und für den neuen Paderborner Erzbischof mitgebetet werden kann.
Für den festlichen Rahmen sorgt auch die musikalische Gestaltung im Gottesdienst: Die Chöre der Dommusik sowie die Dombläser und Domorganist Tobias Aehlig präsentieren Chormusik von Orlando di Lasso, Andrea Gabrieli, Joseph Rheinberger, John Rutter und anderen sowie die Laudes Regiae.

Glockenkonzert, Markt der Möglichkeiten und Begegnungsfest


Der neue Paderborner Erzbischof freut sich, an diesem für ihn persönlich und das Erzbistum so bedeutenden Tag darauf, viele Menschen kennenzulernen und in einen ersten Austausch zu treten. Das herzliche katholische Leben im Erzbistum Paderborn soll rund um die Amtseinführung für alle Gläubigen und Interessierten spür- und erlebbar werden. Ab 12 Uhr wird das Dekanat Paderborn den neuen Erzbischof mit einem besonderen Glockenkonzert der Innenstadtkirchen begrüßen – in einem reizvollen Wechselspiel von Durchläuten und historischem Beiern, also dem manuellen Anschlagen einzelner Glocken. Nach dem Angelus- und Gebetsläuten am Hohen Dom, in der Gaukirche und Abdinghofkirche sowie einem Sologeläut aus der Bartholomäus-Kapelle läutet zunächst die große Friedensglocke des Domes. Es folgt das manuelle Beiern, zunächst in der Abdinghofkirche, dann in der Gaukirche und auch in der Busdorfkirche. Im Hohen Dom werden ab 13.25 Uhr mit drei Glocken drei festliche Lieder gebeiert. Nach dem Vollgeläut in Abdinghofkirche und Gaukirche schließen sich ab 14 Uhr drei Glocken im Dom an. Im ganzen Dekanat und in der Stadt Paderborn läuten alle Glocken von 14.15 bis 14.25 Uhr den Gottesdienst zur Amtseinführung ein. Die vieltönende Glockensymphonie lässt sich in Vorfreude auf den Gottesdienst rund um den Dom besonders gut genießen. 
Genussvoll, kommunikativ und informativ wird es zur Mittagszeit auch auf dem Marktplatz, wo sich zahlreiche katholische Verbände, Einrichtungen und Protagonisten mit ihren Angeboten auf einem Markt der Möglichkeiten präsentieren. Für das leibliche Wohl werden Kaffee und alkoholfreie Getränke sowie ein süßes Glocken-Gebäck aus Hefeteig kostenlos angeboten. Ab 14 Uhr werden die Fahnenabordnungen und Vertretungen von diözesanen Gruppen und Verbänden in den Dom einziehen. Beim Auszug nach dem Gottesdienst werden zahlreiche Schützen den neuen Erzbischof im Spalier begrüßen.


Nach dem Gottesdienst freut sich Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz schließlich ab 17.30 Uhr bei einem öffentlichen Fest der Begegnung in der Mehrzweckhalle der Schulen St. Michael (unterhalb des Domes) auf zahlreiche Gespräche. Er lädt dazu alle Gäste aus nah und fern zu einem herzhaften Imbiss auch mit Spezialitäten aus seiner pfälzischen Heimat ein.

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Dr. Udo Markus Bentz wird am 10. März in sein Amt als neuer Paderborner Erzbischof eingeführt
Dr. Udo Markus Bentz | PDP

Headline: Was verbindet uns mit Himmel und Erde

Subline: Spiritueller Sommer 2024 lädt zum Mitmachen ein

Für die Zeit vom 5. Juni bis zum 1. September 2024 plant das „Netzwerk Wege zum Leben. In Südwestfalen.  “ wieder einen „Spirituellen Sommer “. Interessierte Akteurinnen und Akteure, sind auch in diesem Jahr wieder herzlich eingeladen, sich mit Angeboten zu beteiligen. Gesucht werden Veranstaltungen, die vermitteln, was wir über Himmel und Erde aus den Natur-, Kultur- und Geisteswissenschaften wissen.

Oder die dazu einladen, Himmel und Erde neu und intensiv(er) wahrzunehmen: in der Natur, in der Musik, in der Kunst, in Meditation und Gebet. Ein dritter Zugang ist die Frage nach der Verantwortung, die wir Menschen für den Umgang mit Himmel und Erde haben.

Südwestfalenweites Angebot

Die renommierte Veranstaltungsreihe findet im Märkischen Kreis, im Hochsauerlandkreis und in den Kreisen Siegen-Wittgenstein, Soest und Olpe statt. Begleitet wird sie von Impulsen von Künstlerinnen und Künstlern aus der Region und ganz Deutschland. Ein hochwertiges Magazin mit einer Programmübersicht und vertiefenden Beiträgen zum Thema sowie ein digitaler Veranstaltungskalender werden südwestfalenweit über die Angebote informieren.

Wer gerne am Programm mitwirken möchte, findet unter www.wege-zum-Leben.com  
weitere Informationen und kann sich noch bis zum 11. Februar 2024 unter info@wege-zum-leben.com mit dem Netzwerk Wege zum Leben in Verbindung setzen.

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Schaukel Sonnenuntergang
Schaukel Sonnenuntergang | St. Schwope

Headline: Messstipendium - Messintentionen – Gebetsmeinungen

Subline: Verschiebungen im Falle eines Seelenamtes...

Was ist eigentlich ein Messstipendium? Aus dem Glauben heraus, dass wir füreinander beten können, haben Messstipendien in der katholischen Kirche eine lange Tradition. Dies gilt besonders für das große Gebet der Eucharistie in der hl. Messe. Ein solches Stipendium ist eine freie Gabe, eine Spende an die Kirche bzw. den Priester. Damit verbunden wird ein besonderes Anliegen des Spenders bei der Hl. Messe. Diese Absicht der Spende ist eine Messintention, deren Preis laut bischöflicher Regel 2,50 € beträgt.

Was darüber hinausgeht, ist eine Spende für die Kirche. Die gespendeten Beiträge werden über die Kassen der Pfarrbüros verwaltet und kommen kirchlichen Aufgaben zugute. Es ist allgemein gültige kirchliche Praxis, dass für jede einzelne Messintention, die entgegengenommen wird, jeweils eine eigene Hl. Messe gefeiert werden soll.

Dies können wir innerhalb unserer 28 Gemeinden des Pastoralverbundes aber so nicht mehr sicherstellen. Zudem häufen sich zu bestimmten Feiertagen die Wünsche nach Messintentionen. Vielen ist dabei aber nicht so sehr eine „Eigene “Hl. Messe im Sinne ihrer Intention wichtig, sondern vielmehr, dass für ihre Verstorbenen in einem Gottesdienst der eigenen Gemeinde gebetet wird. Das möchten wir auch weiterhin ermöglichen. Daher nehmen wir - neben der eigentlichen Messintention - für jeden Gottesdienst zusätzlich Gebetsmeinungen entgegen. Sie können gegen den gleichen Spendenbetrag von 2,50 Euro zugunsten der Kollektenkasse der Gemeinde bestellt werden. Die Intentionen und Gebetsanliegen werden in den Pfarrnachrichten notiert.

Falls nun eine Hl. Messe wegen eines Seelenamtes (Hl. Messe zum Begräbnis) ausfallen muss, wird die Intention bzw. werden die Gebetsmeinungen auf die in der Gemeinde am folgenden Wochenende stattfindende Messe verlegt. In dem anstatt der Hl. Messe stattfindenden Abendlob / Morgenlob oder der Wort-Gottes-Feier soll für die Verstorbenen namentlich gebetet werden.

Wer jedoch, über die Möglichkeiten unserer Gemeindemessen hinaus, für sein Gebetsanliegen eine „eigene“ Messfeier möchte, wird gebeten, direkt eine Messintention für eine Hl. Messe in der Mission zu bestellen. Wir leiten diese Intentionen an Priester in der Mission weiter. Dort wird dann eine Hl. Messe im Sinne der Intention (allerdings ohne eigenen Terminwunsch) gefeiert.

Auch möchten wir darauf hinweisen, dass es sich bei Messintentionen oder Gebetsmeinungen um Gebetsanliegen innerhalb einer Hl. Messe handelt, aber keine Hl. Messe „gekauft“ wird. Sollten Gottesdienste verschoben werden müssen, werden die Intentionen bzw. Gebetsmeinungen mitverschoben.

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Eucharistie
Eucharistie | Sebastian Strauch, pixabay

Headline: 7 Wochen Lebens(t)räume

Subline: Fastenzeitaktion für Paare und Familien

„Lasst uns die Fastenzeit mit einem Traum beginnen!“, so startet 2024 die Aktion „7 Wochen Lebens(t)räume“ der Arbeitsgemeinschaft für katholische Familienbildung e.V. (AKF). Paare und Familien sind eingeladen, ihren Lebensträumen, ihren Freiräumen, ihren Schutzräumen, ihren Spielräumen und Krafträumen auf die Spur zu kommen. Nicht das Verzichten steht im Fokus, sondern das MEHR an gemeinsamer Zeit für Partnerschaft und Familienleben.

Die Aktion ermutigt dazu, die Zeit zwischen Aschermitwoch und Ostern bewusst zu erleben und zugestalten. Sieben Briefe in den sieben Wochen der Fastenzeit geben vielfältige Anregungen für das Zusammenleben, bieten Anlässe für interessante Gespräche, vermiteln Ideen zum gemeinsamen Ausprobieren und spirituelle Impulse. Wer sich gern mit anderen Paaren zu den Themen austauschen möchte, kann dies in digitalen Treffen tun. Vertiefende Texte sowie Gotesdienstvorlagen stehen für beide Zielgruppen ergänzend online zur Verfügung.

„Ein Fastenzeit-Projekt, das uns in unserem Alltag abholt: Unsere Sprache, unsere Themen und eine positive Haltung, die uns anspricht. Ein tolles Angebot unserer Kirche!“, so Leon und Svenja Held aus Hessen, die die Aktion im vergangenen Jahr kennengelernt haben. „Wir erleben Paare und Familien als Suchende: Sie wollen Gottes Spuren in ihrem Leben entdecken – auch fernab der herkömmlichen Wege,“ so Miriam Wehle und Franziska Feil, Referentinnen bei der AKF. „Unsere 7-Wochen-Aktion soll sie darin leichtfüßig unterstützen“.

Die Briefe der Fastenaktion gibt es in zwei Varianten: einmal für Paare und einmal für Familien (in all ihrer Vielfalt) mit Kindern im Grundschulalter. Teilnehmende erhalten nach ihrer Anmeldung einen wöchentlichen Brief – wahlweise per Post (Anmeldung bis 4.2.24), als E-Mail oder als Link auf das Handy. Interessierte können sich ab sofort für die kostenfreie 7-Wochen-Aktion anmelden:

• Anmeldung für Paare:
htps://www.7wochenaktion.de
• Anmeldung für Familien:
htps://www.elternbriefe.de/7wochen

Anmeldeschluss für den Erhalt der Briefe per Postversand ist der 4. Februar 2024. Eine Anmeldung für die digitale Teilnahme ist auch noch während der Fastenzeit möglich. Für Rückfragen stehen Miriam Wehle (wehle[at]akf-bonn.de) und Franziska Feil (feil[at]akf-bonn.de) gerne zur Verfügung.
Hintergrund:
Die Texte der 7-Wochen-Briefe wurden in einem Team von Mitarbeiter:innen aus den Ehe- und Familienreferaten der deutschen Bistümer und der Redaktion der AKF/Elternbriefe du+wir erstellt. Umsetzung und Finanzierung der Aktion werden durch die beteiligten (Erz-)Bistümer und die AKF
realisiert. Die 7-Wochen-Aktion für Paare entstand ursprünglich im Erzbistum Köln und die Variation für Familien im Bistum Augsburg. Im Jahr 2023 erreichten beide Aktionen zusammen ca. 23.000 Personen.

Herausgeberin der Aktion „7 Wochen“ ist die Arbeitsgemeinschaft für katholische Familienbildung e.V. (AKF), In der Sürst 1, 53111 Bonn | www.akf-bonn.de

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7 Wochen lebenstraeume
7 Wochen lebenstraeume | AKF

Headline: Missbrauch im Erzbistum Paderborn

Subline: Bitte um Unsterstützung bei einer Studie zum Thema

Das Erzbistum Paderborn bittet die Menschen in den Pfarreien um Unterstützung der unabhängigen Studien zum Thema „Missbrauch im Erzbistum Paderborn“. Seit 2019 arbeitet ein Forschungsteam der Universität Paderborn an diesen Studien. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler nehmen dabei die Amtszeiten von Lorenz Jaeger, Johannes Joachim Degenhardt und Hans Josef Becker in den Blick und damit den Zeitraum von 1941 bis 2022.

Die Erzdiözese ermutigt Menschen, die von sexuellem Missbrauch durch Geistliche oder Mitarbeitende im Dienst des Erzbistums Paderborn betroffen sind, mit den Forschenden Kontakt aufzunehmen. Das Gleiche gilt für Menschen, die von solchen Taten Kenntnis haben.

Mögliche Betroffene werden gebeten, sich bei den Ansprechpersonen der Universität oder bei den unabhängigen Ansprechpersonen zu melden.

Universität Paderborn

Postadresse: Universität Paderborn, Institut für Kirchen- und Religionsgeschichte, Warburger Str. 100, 33098 Paderborn

Unabhängige Ansprechpersonen:

Mehr Infos: https://www.erzbistum-paderborn.de/beratung-hilfe/hilfe-bei-missbrauch/ 
 

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Logo Erzbistum
Logo Erzbistum | EGV

Headline: "Zukunft hat der Mensch des Friedens"

Subline: Anmeldung zum 103. Katholikentag hat begonnen

Ab sofort ist die Anmeldung zum 103. Deutschen Katholikentag möglich. Unter katholikentag.de/karten gibt es Dauer- und Tageskarten. Für mehrere Angebote gilt der Frühbucherrabatt. Unter dem Leitwort "Zukunft hat der Mensch des Friedens" werden von 29. Mai bis 2. Juni 2024 bis zu zwanzigtausend Teilnehmende aus ganz Deutschland in der thüringischen Landeshauptstadt erwartet.

Podien, Gottesdienste, Werkstätten und kreative Mitmachangebote setzen sich auf vielfältige Weise mit dem Leitwort auseinander. Nicht nur der Krieg in der Ukraine, auch die Klimakrise, gesellschaftliche Transformation und Digitalisierung sowie die Situation in der Kirche werden Thema sein. Insgesamt wird es rund 500 Veranstaltungen direkt in der Erfurter Innenstadt geben, darunter auch ein buntes Kulturprogramm. Dazu präsentieren Verbände, Laienräte, Hilfswerke, Diözesen, Orden und ökumenische Organisationen ihr gesamtgesellschaftliches Engagement.

"Es wird ein Katholikentag für alle werden!" Mit diesen Worten lädt Irme Stetter-Karp, Präsidentin des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), nach Erfurt ein. Das ZdK veranstaltet den Katholikentag 2024 dort auf Einladung des Bistums. Im Jahr 2024 ist die größte katholische Laienbewegung zum ersten Mal in Thüringen zu Gast.

Frühbucherrabatt sichern

Ab sofort können Dauer- und Familienkarten für den kompletten Katholikentag bestellt werden. Bei Bestellungen bis zum 24. März 2024 gibt es einen Frühbucherrabatt für die Dauerkarte und Familienkarte:

    Dauerkarte: 100 Euro (110 Euro ab dem 25. März 2024)

    Ermäßigte Dauerkarte: 55 Euro (65 Euro ab dem 25. März 2024)

    Familienkarte:  145 Euro (165 Euro ab dem 25. März 2024)

Die Anmeldung für Helfende ist ebenfalls schon möglich

Auch Freiwillige, die als Helfende in den unterschiedlichsten Bereichen der Organisation benötigt werden, können sich auf der Website des Katholikentags unter katholikentag.de/helfen ab sofort registrieren.

Neuigkeiten und Kontakt:

Informationen über aktuelle Entwicklungen gibt es auf katholikentag.de und frei Haus über den elektronischen Newsletter katholikentag.de/newsletter. Außerdem auf den Social Media-Kanälen des Katholikentags: Instagram und facebook unter #katholikentag24.

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Katholikentag Poster
Katholikentag Poster | Katholikentag

Headline: Vielfältige Perspektiven auf die Entwicklung des Ehrenamtes 

Subline: Abschlusskongress zum Modellprojekt „Ehrenamtliche Mitverantwortung im Erzbistum Paderborn“ mit überdiözesaner Beteiligung

Paderborn (pdp). 52 Hauptberufliche und Ehrenamtliche trafen sich jetzt im Bildungs- und Tagungshaus Liborianum zum zweitägigen Kongress „Entwicklung ehrenamtlicher Mitverantwortung“ – auch Diözesanadministrator Monsignore Dr. Michael Bredeck brachte sich in den Austausch ein. Die Veranstaltung war der offizielle Abschluss des Modellprojekts „Ehrenamtliche Mitverantwortung im Erzbistum Paderborn“, 

das die Erzdiözese in Kooperation mit dem Lehrstuhl für Religionspädagogik an der Universität Paderborn seit 2017 durchgeführt hat. Mit Workshops, Vorträgen, einem Planspiel und Diskussionen bot der Kongress vielfältige Perspektiven auf die Entwicklung des Ehrenamts, die auch überdiözesan ein breites Interesse fand: Die Veranstalter freuten sich über Teilnehmende aus den (Erz-)Diözesen Münster, Fulda, Köln, Hildesheim, Aachen, Rottenburg-Stuttgart, Berlin, Limburg und Trier. 

Der Fokus des Modellprojekts „Ehrenamtliche Mitverantwortung im Erzbistum Paderborn“ lag auf der Weiterentwicklung ehrenamtlicher Gremien: In vier Modellregionen wurden neue Gremienformen ausprobiert, anhand derer überprüft werden sollte, ob sie mehr Eigenverantwortung und Partizipation Ehrenamtlicher ermöglichen und wie sich dies auf das kirchliche Leben vor Ort auswirkt.  

Der Pastoralverbund Schmallenberg-Eslohe ging den Weg eines Pfarrgemeinderats ohne Beteiligung eines hauptamtlichen Mitglieds. Die Pfarrei St. Andreas in Velmede erprobte das Gremienformat der Kirchengemeinderäte, bei denen Aufgaben von Kirchenvorstand und Pfarrgemeinderat verschmelzen. Noch einen Schritt weiter wagten sich der Pastoralverbund Balve-Hönnetal und der Pastorale Raum Arnsberg: Dort formierten sich im Zuge des Projektes Gemeindeteams, bei denen die Selbstorganisation einen noch größeren Raum einnimmt. Bei den vier Modellen sollte erforscht werden, welches Modell unter welchen Bedingungen gelingt und was die neuen Gremien in den Modellräumen ausgelöst und bewirkt haben. 

Von den Menschen her denken 

Professor Dr. Dr. Oliver Reis vom Lehrstuhl für Religionspädagogik, sagte in einem Impulsvortrag, dass man alle drei der im Modellprojekt erprobten Formen brauche, wenn man von den Menschen in den Gemeinden vor Ort her denke. Es gebe dort unterschiedliche Geschwindigkeiten. Mancherorts werde mit Blick auf ehrenamtliche Mitverantwortung eine hauptamtliche Beteiligung gebraucht, anderswo dagegen agierten Ehrenamtliche eigenständig. Reis konstatierte, dass alle drei neuen Gremienformen ihre Spuren in den Modellräumen hinterlassen und etwas verändert hätten. Am stärksten hätten die Gemeindeteams Partizipation und Selbstsorge verwirklicht. 

In mehreren Workshops wurde ehrenamtliches Engagement von unterschiedlichen Standpunkten beleuchtet. Bei einem Planspiel diskutierten die Teilnehmenden das Verhalten von Hauptberuflichen und Ehrenamtlichen in einem fiktiven Konflikt in einem fiktiven Pastoralen Raum und erarbeiteten Lösungsvorschläge. Welche Alternativen gibt es, wenn in einem Pastoralen Raum nur noch zwei Mal im Monat die Eucharistie gefeiert werden kann?  Von der Eigeninitiative der Ehrenamtlichen über die Kommunikation zwischen Haupt- und Ehrenamtlichen und die Bedürfnisse der Gemeinde bis zur Rolle des Generalvikariats wurden hier viele Einflussfaktoren für Konfliktpotenzial identifiziert.  

Unterschiedliche Kirchenbilder 

Eine Podiumsrunde mit zahlreichen Fachleuten griff das Planspiel auf. Diözesanadministrator Msgr. Dr. Michael Bredeck machte unterschiedliche Kirchenbilder als Teil des Problems im Planspiel aus. Dieses Problem könne nicht mit mehr Kommunikation gelöst werden, sondern es gehe darum, nach dem Verbindenden zu suchen, das die Parteien gemeinsam haben. Dorothee Holzapfel vom Referat Ehrenamtsförderung im Generalvikariat betonte, dass es nicht darum gehe, etwas zu erlauben oder zu verbieten, sondern um Wertschätzung der Betroffenen, verbunden mit deren Förderung und Legitimation. Dr. Rainer Hohmann, Leiter der Fortbildung für das Pastorale Personal, sagte, dass ein aufbrechender Konflikt auch ein nützlicher Moment sein könne, durch den eine Gemeinde zu sich selbst finden könne.  

In der weiteren Diskussion machte sich Prof. DDr. Reis dafür stark, Kirche trotz allen gegenläufigen Trends rechtlich-institutionell zu denken und auf diese Weise Verlässlichkeit, Identität und Legitimation zu organisieren. Er verwies darauf, dass es unter den Ehrenamtlichen durchaus nach wie vor eine starke Gruppe gebe, die weniger nach den eigenen Interessen und Charismen frage, sondern die Verantwortung für ihre Gemeinde übernehmen wolle und ein organisationsbezogenes Engagement anstrebe.  

Ausblick Pfarrgemeinderatswahl 2025  

Stephan Lange, Leiter der Abteilung „Leben im Pastoralen Raum“ im Generalvikariat, blickte zum Ende der Veranstaltung in die Zukunft: Bis zu den nächsten Wahlen zum Pfarrgemeinderat (PGR) in zweieinhalb Jahren solle ein Rahmen geschaffen werden, mit dem die Erfahrungen des Modellprojektes umgesetzt werden können. Hierzu gehören die Überarbeitung der PGR-Statuten, der Wahlordnung und die entsprechende Kommunikation und Verständigung vor Ort. Hierzu habe das Modellprojekt wertvolle Hinweise geliefert. 

  

Projektseite ehrenamtliche Mitverantwortung: 

https://wir-erzbistum-paderborn.de/ehrenamt-engagement/ehrenamtliche-mitverantwortung/

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: Diözesanadministrator Msgr. Dr. Michael Bredeck warb vor dem Hintergrund bestehender unterschiedlicher Kirchenbilder dafür, nach dem Verbindenden zu such
Abschlusskongress
Diözesanadministrator Monsignore Dr. Michael Bredeck (5.v.l.) und Professor Dr. Dr. Oliver Reis (6.v.l.) freuten sich mit den weiteren Verantwortlichen des Kongresses über eine gelungene Veranstaltung.
Abschlusskongress

Headline: Eine Welt-Verkauf im Januar 2024

Subline: Fair gehandelte Produkte aus Kooperativen

Der Verkauf von fair gehandelten Produkten findet im Januar statt am

FAIRER HANDEL WILL . . .

 

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Weltladen Schmallenberg
Weltladen Schmallenberg | PZ
Tatico Kaffee
Tatico Kaffee | Tatico

Headline: Materialverzeichnis des BDKJ

Subline: Online-Tool für Reservierungen

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Materialverleih Dekanat
Materialverleih Dekanat | Dekanat HSM
Broschüre Materialverleih
Broschüre Materialverleih | BDKJ