Prozession Oberhenneborn
Taufe

Die Sakramente

Zeichen der Nähe Gottes...

Sakramente sind im Verständnis der Kirche besondere  Zeichen, symbolhafte Handlungen, die als Zeichen des Wirkens Jesu gelten. Sieben Sakramente kennt die Kirche,  von der Taufe als Sakrament der Aufnahme in die Gemeinschaft, der Firmung als die Bestärkung auf dem Weg zum Erwachsensein bis zur Krankensalbung als Symbol der Bestärkung in schwierigen Zeiten. Die dabei wichtigen Symbole wie das Übergießen mit Wasser, das Auflegen der Hände oder die Salbung mit Chrisam sind die sichtbare Zeichen unsichtbaren, „geheimnisvollen Handelns“. Sie werden auch bezeichnet als Zeichen der Nähe Gottes, die Kreise ziehen.

In den sieben unterschiedlichen Sakramenten entfaltet sich das Wesen der Kirche. Sie dabei geht ein auf die unterschiedlichen Situationen menschlichen Lebens. Insbesondere an den "Knotenpunkten" des Lebens (oder auch an wichtigen Veränderungen im Leben), will Christus den Menschen in besonderen Formen entgegen kommen.

Die Kirche kennt sieben Sakramente, die wir Ihnen hier vorstellen wollen:
Taufe, Eucharistie, Firmung, Ehe, Buße, Weihe und Krankensalbung.

Nach allgemeinen Information zum jeweiligen Sakrament stellen wir ihnen die Möglichkeiten vor, die im pastoralen Raum zur Vorbereitung des Empfangs der Sakramente angeboten werden und die Menschen, die Sie dazu ansprechen können.
Außerdem fügen wir Links ein, die sie zu dem entsprechenden Thema bei "Katholisch.de" führen. Hier finden Sie weitere Informationen und Hinweise zu den einzelnen Sakramenten.

Zur Website: Katholisch.de

Die Taufe

Sakrament der Aufnahme in die Gemeinschaft der Kirche


Die Taufe ist das Sakrament der Aufnahme in die Kirche, in die Gemeinschaft der Glaubenden. Normalerweise werden Menschen kurz nach ihrer Geburt getauft; aber auch Erwachsene können getauft werden. Symbol der Taufe ist das Wasser („Wasser des Lebens“) das dem Täufling über den Kopf gegossen wird; außerdem wird er mit hl. Ölen gesalbt. Dazu spricht der Priester: „N, ich taufe dich im Namen des Vaters und des Sohnes und des hl. Geistes“ Weil Kinder so bald nach der Geburt nicht in der Lage sind, den Wunsch nach der Aufnahme in die Gemeinschaft der Kirche zum Ausdruck zu bringen, übernehmen diese Aufgabe die Eltern des Kindes. Weiter werden dem Kind zwei Taufpaten zur Seite gestellt, die mit den Eltern Verantwortung für das Kind übernehmen sollen.

Zur Vorbereitung auf die Taufe sollten sie folgendes wissen:
Wenn Sie ihr Kind taufen lassen möchten, weil ihnen Glaube und das Vertrauen, dass Gott Ihr Kind behütet, wichtig sind und weil sie möchten, dass ihr Kind in die Gemeinschaft der Kirchen hinein wächst, dann melden Sie sich zunächst  in ihrem Pfarrbüro, um einen Tauftermin zu vereinbaren. Meist sind die Termine für Tauffeiern festgelegt; eine Taufe kann aber auch in jedem Sonntagsgottesdienst stattfinden. Bringen Sie zur Taufanmeldung das Familienstammbuch, die Geburtsurkunde oder eine Geburtsbescheinigung für religiöse Zwecke vom Standesamt mit. Zudem benötigen wir folgende Angaben zu den Paten: Name, Konfession und Anschrift.

Die Taufe und die Taufvorbereitung sind eine Chance, Gottes Spuren im Leben ihres Kindes und auch in Ihrem eigenen Leben wieder neu oder vertieft zu suchen. Die Seelsorgerinnen und Seelsorger und ein Kreis von Taufbegleiterinnen gehen gern diesen Weg mit ihnen.

Flyer zur Taufe im pastoralen Raum

Gespräch mit dem taufenden Seelsorger
Das Pfarrbüro nennt Ihnen den Termin für das gemeinsame Taufgespräch mit dem taufenden Priester oder Diakon oder aber dieser vereinbart mit Ihnen ein einzelnes Gespräch. Hier geht es um das gegenseitige Kennenlernen und die konkrete Gestaltung der Tauffeier.

Taufelternabend:
Wichtig ist uns in unserem Pastoralverbund auch die Teilnahme an den sogenannten Taufelternabenden. Hier haben Sie die Gelegenheit, mit anderen Eltern ins Gespräch zu kommen, über Ihre neue Lebenssituation und über die Bedeutung des Taufsakramentes und seiner Symbole. Idealerweise nehmen beide Elternteile an dem Treffen teil, willkommen sind ebenso die Taufpaten/innen. Vor allem bei der Taufe des ersten Kindes laden wir herzlich ein, dieses Angebot wahrzunehmen. Sie haben die Möglichkeit, aus der Terminübersicht  einen Abend auszuwählen – gleich an welchem Ort. Bitte teilen Sie Ihren Terminwunsch dem Pfarrbüro mit!
Noch ein Wort zu den Paten: Es ist eine wichtige und schöne Aufgabe, das Kind beim Hineinwachsen in das Leben und in den Glauben zu unterstützen. Sinnvoll ist die Auswahl von zwei Paten. Wenigstens eine/r muss der röm.-kath. Kirche angehören, gefirmt und 16 Jahre alt sein. Falls Sie keinen Paten finden, melden Sie sich bei uns.

Die Termine des ersten Halbjahres 2017 finden Sie hier: Tauftermine


Weitere Informationen zur Taufe finden Sie hier:

Anmeldeformular zur Taufezur Website: Katholisch.de/Taufe


Eucharistie

Erstkommunionvorbereitung


Eucharistie heißt Danksagung. Wer Eucharistie feiert, sagt Gott Danke. Sie ist die Feier der Liebe und Gegenwart Gottes und der Gemeinschaft mit Jesus. In den allgemein geläufigeren Begriffen "heilige Kommunion", "Mahlgemeinschaft oder Abendmahl" wird noch deutlicher, was gemeint ist. Gott will die Gemeinschaft mit uns Menschen. „Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen Sohn in die Welt gesandt hat, damit sie gerettet werde.“ (Joh 3,17). Und Jesus sagt selbst: „Ich bin bei euch alle Tage bis zum Ende der Welt.“ (Mt 28,20).
Wenn wir den Leib Christi empfangen, die Heilige Kommunion in Brot und Wein, heißt das, Jesus Christus schenkt sich uns selbst. „Dies ist mein Leib, dies ist mein Blut für euch.“, sagt Jesus zu den Jüngern beim Abendmahl. „Tut dies zu meinem Gedächtnis“ (1Kor 11, 24-25) Der Priester spricht diese Worte in der Messe und wandelt Brot und Wein in Leib und Blut Jesu Christi. Deshalb ist die Eucharistie nicht nur die Erinnerung an Jesu letztes Abendmahl mit seinen Jünger. Sie ist die Verkündigung des Sterbens und der Auferstehung Jesu, und in ihr wird Jesus Christus selbst gegenwärtig. Durch den Empfang der Kommunion werden wir „eins“ mit ihm, eine Gemeinschaft. Er will, dass wir ihm glauben, dass er in jeder und jedem von uns Zuhause ist und immer „mit uns ist“. Eine tiefe Verbundenheit, eine Freundschaft mit Jesus Christus, ist Voraussetzung, damit wir dieses Geheimnis glauben können, dass er gegenwärtig ist im Brot und im Wein.


zur Website Katholisch.de/Erstkommunion

Kommunionvorbereitung im Pastoralverbund

Termine, Vereinbarungen, Kontakte...

Das Konzept der Hinführung zum ersten Empfang der Kommunion  (Erstkommunionvorbereitung) ist  als eine Hinführung zur Freundschaft mit Jesus zu verstehen. In der Regel im dritten Schuljahr  beginnt diese Hinführung.

Feste Bestandteile dieser Vorbereitung sind:

• ein Eltern-Informationsabend
• die Anmeldung
• ein Eröffnungs- bzw. Vorstellungsgottesdienst
• die Seelsorgestunde in der Schule (im Bereich Wilzenberg ersatzweise Familientage)
• die Mitfeier der Sonntagsgottesdiensteund Familiengottesdienste
• wichtige Ereignisse des Kirchenjahres (Weihnachten, Ostern, Pfingsten,…) miterleben
• die Feier des Sakramentes der Versöhnung (Beichte)
• ergänzende Inhalte, wie: Gruppenstunden, Weggottesdienste, Gottesdienste mit musischen Elementen, Projekte, Kirchenführungen,…

Ansprechpartner in den pastoralen Bereichen sind...

Dorlar-Wormbach: Erik Richter
Esloher Land: Ludger Vornholz, Klaus Danne, Volker Staskewitz
Fredeburger Land: Erik Richter
Schmallenberger Land: Georg Schröder
Wilzenberg: Manuela Cyganek


Erstkommunionvorbereitung im pastoralen Bereich Schmallenberger Land

Einladung zu Informationsabenden und zur Mitarbeit in Schmallenberg, Fleckenberg, Gleidorf, Lenne und Holthausen

Liebe Eltern,

bei der Taufe Ihres Kindes haben Sie versprochen, ihr Kind im Glauben zu erziehen. Das bedeutet, dass es beten lernt und dass es etwas von Jesus Christus und von der Gemeinschaft der Kirche Jesu Christi erfährt. Traditionell besteht für die katholischen Kinder im 3. Schuljahr die Möglichkeit, hier selber einen Schritt weiterzugehen, natürlich mit Ihrer Unterstützung. Es ist der Schritt zur Kommunion, zur vollen Gemeinschaft mit Jesus Christus in der Heiligen Messe.
Wenn Sie möchten, dass Ihr Kind die Heilige Kommunion empfängt und auch das Sakrament der Beichte (dieses gehört zum Weg hin zur Kommunion), dann melden Sie es bitte mit dem beiliegenden Formular an.

Einladung zum Elternabend

Außerdem lade ich Sie herzlich ein zum Elternabend, an dem ich den Weg zur Erstkommunion erläutere. Was sind die Themen dieses Abends?

  • Schritte auf dem Weg zur Erstkommunion. Wie geht dieser Weg, da wir weniger hauptamtliches Personal zur Verfügung haben?
  • Bitte um Beteiligung der Eltern für verschiedene Projekte im Rahmen der Vorbereitung (u.a. Gruppenstunden mit den Kindern) und wie Sie unterstützt werden.
  • Anmeldung des Kindes: Bitte bringen Sie zum Elternabend den ausgefüllten Anmeldebogen mit für eine verbindliche Anmeldung! Den Bogen finden Sie hier: Anmeldung

Termine der Elternabende:

  • Dienstag, 12.09.2017, 19 Uhr Alexanderhaus, vornehmlich für die Kinder, die in die Grundschule Schmallenberg gehen bzw. in der St. Alexander-Gemeinde wohnen und in St. Alexander an der Erstkommunion teilnehmen sollen.
  • Mittwoch, 13.09.2017, 20 Uhr Antonius-Haus Fleckenberg, vornehmlich für die Kinder, die in die Grundschule Fleckenberg gehen und an der Erstkommunion in St. Antonius Fleckenberg teilnehmen sollen.
  • Donnerstag, 21.09.2017, 20 Uhr Pfarrheim Herz-Jesu Gleidorf, vornehmlich für die Kinder, die in die Grundschule Gleidorf gehen und an der Erstkommunion in St. Michael Holthausen (zusammen mit Gleidorf, 2018 sind mehr Kinder da aus Holthausen als aus Gleidorf) teilnehmen sollen.

Das hört sich etwas kompliziert an, liegt aber daran, dass in den Schulen Kinder verschiedener Kirchengemeinden sind. Falls Sie am Elternabend „Ihrer“ Erstkommunionfeier nicht dabei sein können, sind Sie natürlich an jedem Abend genauso willkommen! Wichtig ist, dass Sie teilnehmen und Ihr Kind verbindlich anmelden.
Als Anlagen finden Sie das Anmeldeformular und eine aktuelle Terminübersicht (keine Sorge, es sieht nach mehr aus als es ist!).
Ich freue mich, dass wir gemeinsam einen Weg gehen, der dem Glauben an Jesus Christus eine Gestalt gibt  -  für die Kinder, aber auch für Sie als Eltern!

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Pfarrer Georg Schröder

Termine KommVorber_2017/18

Messstipendien – Messintentionen – Gebetsmeinungen in den Eucharistiefeiern

Verschiebungen im Falle eines Seelenamtes...

Was ist eigentlich ein Messstipendium? Aus dem Glauben heraus, dass wir füreinander beten können, haben Messstipendien in der katholischen Kirche eine lange Tradition. Dies gilt besonders für das große Gebet der Eucharistie in der hl. Messe. Ein solches Stipendium ist eine freie Gabe, eine Spende an die Kirche bzw. den Priester. Damit verbunden wird ein besonderes Anliegen des Spenders bei der Hl. Messe. Diese Absicht der Spende ist eine Messintention, deren Preis laut bischöflicher Regel 2,50 € beträgt. Was darüber hinausgeht, ist eine Spende für die Kirche. Die gespendeten Beiträge werden über die Kassen der Pfarrbüros verwaltet und kommen kirchlichen Aufgaben zugute. Es ist allgemein gültige kirchliche Praxis, dass für jede einzelne Messintention, die entgegengenommen wird, jeweils eine eigene Hl. Messe gefeiert werden soll.

Dies können wir innerhalb unserer 28 Gemeinden des Pastoralverbundes aber so nicht mehr immer sicherstellen. Zudem häufen sich zu bestimmten Feiertagen die Wünsche nach Messintentionen. Vielen ist dabei aber nicht so sehr eine „Eigene“ Hl. Messe im Sinne ihrer Intention wichtig, sondern vielmehr, dass für ihre Verstorbenen in einem Gottesdienst der eigenen Gemeinde gebetet wird. Das möchten wir auch weiterhin ermöglichen. Daher nehmen wir - neben der eigentlichen Messintention - für jeden Gottesdienst zusätzlich Gebetsmeinungen entgegen. Sie können gegen den gleichen Spendenbetrag von 2,50 Euro zugunsten der Kollektenkasse der Gemeinde bestellt werden. Die Intentionen und Gebetsanliegen werden in den Pfarrnachrichten notiert. Der Priester nimmt sie in der Messe betend zusammen als eine Intention.

Falls nun eine Hl. Messe wegen eines Seelenamtes (Hl. Messe zum Begräbnis) ausfallen muss, wird die Intention bzw. werden die Gebetsmeinungen auf die in der Gemeinde am folgenden Wochenende stattfindende Messe verlegt. In dem anstatt der Hl. Messe stattfindenden Abendlob / Morgenlob oder der Wort-Gottes-Feier soll für die Verstorbenen namentlich gebetet werden.

Wer jedoch, über die Möglichkeiten unserer Gemeindemessen hinaus, für sein Gebetsanliegen eine „eigene“ Messfeier möchte, wird gebeten, direkt eine Messintention für eine Hl. Messe in der Mission zu bestellen. Wir leiten diese Intentionen an Priester in der Mission weiter. Dort wird dann eine Hl. Messe im Sinne der Intention (allerdings ohne eigenen Terminwunsch) gefeiert.

Auch möchten wir darauf hinweisen, dass es sich bei Messintentionen oder Gebetsmeinungen um Gebetsanliegen innerhalb einer Hl. Messe handelt, aber keine Hl. Messe „gekauft“ wird. Sollten Gottesdienste verschoben werden müssen, werden die Intentionen bzw. Gebetsmeinungen mitverschoben.

Ihr Pfarrer Georg Schröder, im August 2017


Das Sakrament der Buße

Vergeben und vergessen...

Das Sakrament der Buße bzw. „Die Feier der Versöhnung“  -  so der offizielle Titel dieses Sakramentes  -  ist im Leben der Kirche einem Wandel unterworfen. Wo vor 20 bis 30 Jahren vor Allerheiligen, Weihnachten und Ostern sehr viele Gläubige das persönliche Sakrament empfangen haben, ist heute Zeit genug für den Einzelnen, der beichtet und von sich selber er-zählt. Es war und ist das Sakrament der persönlich durch den Zuspruch des Priesters erfahrenen Barmherzigkeit Gottes, die Lossprechung von den Sünden: „Gott der barmherzige Vater hat durch den Tod und die Auferstehung seines Sohnes die Welt mit sich versöhnt und den heiligen Geist gesandt zur Vergebung der Sünden. Durch den Dienst der Kirche schenke er dir Verzeihung und Frieden. So spreche dich los von deinen Sünden im Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes. Amen.“ Wie jedes Sakrament, wird auch dieses in Freiheit gespendet und empfangen. Jede Art von Druck, Zwang oder Angst liegen fern, wenn es um Gott und den Menschen geht, der umkehren, der sein Leben verbessern will und dies dann kann, weil er Vergebung erfahren hat. Freilich wird ein Mensch die Umkehr seines Lebens nie selber vollkommen schaffen. Gott ist es, der das, was er in der Taufe in einem Menschen be-gonnen hat, vollenden wird. In den letzten Jahrzehnten hat sich das Bewusstsein für die Sündenvergebung in der Kirche erweitert. Nicht nur in der persönlichen Beichte, sondern auch in jeder Messfeier und in Bußgottesdiensten wird die Vergebung Gottes erfahrbar. Die Vergebung schwerer Schuld ist der persönlichen Beichte anempfohlen.
Die Beichtzeiten in unseren Gemeinden entnehmen Sie bitte den jeweiligen Pfarrnachrichten. Sie können jeden Priester auch persönlich ansprechen für einen eigenen Termin


Katholisch.de/Buße

Firmung

Eines der drei Initiationssakramente

Die Firmung ist eines der drei Initiationssakramente. Mit der Firmung wird der Christ volles Mitglied in der Gemeinschaft der Gläubigen. Grundlage der Firmvorbereitung in unserem Pastoralverbund ist die mystagogische Firmpastoral. Wir gehen davon aus, dass jeder Mensch eine eigene Beziehung zu Gott hat und in jedem der Glaube bereits zugrunde liegt.
Die Firmung und der Hl. Geist ist ein Geschenk, ein Geschenk, das man sich nicht erst verdienen muss. Die Firmung ist ein Geschenk Gottes. Im Firmsakrament werden die Jugendlichen mit der Gabe des Heiligen Geistes beschenkt – ein Geschenk, das man sich nicht erst verdienen muss.
In der Firmvorbereitung bieten wir den Jugendlichen eine „Bedienungsanleitung“ zu dem Geschenk. Dieses ist zu verstehen wie ein Führerschein, den man zu einem geschenkten Auto machen muss. Darüber hinaus  ermöglichen wir den Jugendlichen einen Raum, in dem sie ihrer Beziehung zu Gott auf die Spur kommen können und in der sie spirituelle Erlebnisse und Erfahrungen machen können. Wir möchten, dass sie den Glauben als „Stärkung“ für ihr Leben in einer immer komplexer werdenden Umwelt begreifen.
Zur Firmvorbereitung werden Jugendliche und Erwachsene eingeladen, die am 01. Juli des Firmjahres mindestens 16 Jahre alt sind.
Interessierte Erwachsene, die gefirmt werden möchten, wenden sich an die Ansprechpartner/innen für die Firmpastoral in den pastoralen Bereichen. Mit ihnen wird ein eigener Vorbereitungsweg abgesprochen.

Die Firmvorbereitung für Jugendliche beinhaltet folgende Elemente:
•    Die persönliche Anmeldung zur Firmvorbereitung
•    Eine Auftaktveranstaltung zur Firmvorbereitung
•    Eine oder mehrere Veranstaltungen (den persönlichen Glauben ansprechend)
•    Ein besonderer Gottesdienst/gottesdienstliches Element
•    Ein Abend der Versöhnung mit Beichte oder Gespräch
•    Persönliche Anmeldung zur Firmung
•    Üben für den Firmgottesdienst

Darüber hinaus gibt es zusätzliche Angebote im sozialen, caritativen und spirituellen Bereich - je nach Möglichkeiten der einzelnen Gemeinde.
Die Firmfeiern finden jährlich statt. Die Jugendlichen können nach erfolgter Firmvorbereitung auswählen, in welcher Feier sie gefirmt werden möchten.

Ansprechpartner für den pastoralen Bereich ist…
Schmallenberger Land: Monika Winzenick
Dorlar-Wormbach: Irmtrud von Plettenberg
Esloher Land: Klaus Danne, Bernadette Klens
Fredeburger Land: Georg Schröder
Wilzenberg: Manuela Cyganek
Weitere Informationen zur Firmung im Dekanat Hochsauerland-Mitte finden Sie auch auf der Internetseite:  www.feuerzeugen.net

feuerzeugen.net

Die Ehe

...sich lieben, achten und ehren...

Sie wollen heiraten und auch vor Gott und der Gemeinde  ja sagen? Hier finden sie Informationen, was sie dazu beachten sollten. Wichtig ist, sich frühzeitig um einen Termin für die Trauung zu kümmern. Dabei ist zu beachten, dass vorher die standesamtliche Trauung stattfinden muss. Dafür müssen sie  zunächst mit dem Pfarramt ihres Wohnortes Kontakt suchen. Das ist nämlich für alle Formalitäten rund um die kirchliche Hochzeit zuständig. Einzelheiten zu diesen Formalitäten finden sie hier:

Eine Checkliste, die alles wichtige für eine kirchliche Trauung enthält, gibt es bei: www.katholisch.de; sie können sie auch hier herunterladen: Checkliste


Die Ehe
„Gott hat Mann und Frau für einander bestimmt, damit sie „nicht mehr  zwei, sondern eins „ sind (Mt 19,6). Das gemeinsame Leben soll zu einem Zeichen für Gott selbst werden, der nichts als überfließende Liebe ist. Das Ehesakrament spenden sich Mann und Frau gegenseitig. Priester oder Diakon rufen den Segen Gottes auf das Paar herab.

Ehevorbereitung im pastoralen Raum
In unserem Pastoralverbund laden wir ein zu Ehevorbereitungskursen ein, die die Paare unterstützen  bei ihrer wichtigen Entscheidung, ihre Ehe auch vor Gott zu schließen. Im Vertrauen auf ihn möchten sie ja ihre Freuden und Sorgen miteinander teilen, die guten Zeiten miteinander genießen und in schweren Zeiten füreinander da sein.
Im Kurs beschäftigen sich die Paare in unterschiedlich  gestalteten Einheiten, wie sie miteinander reden, konstruktiv streiten und wie sie ihre Liebe ausdrücken können. Zudem setzen sie sich auf intensive Weise  mit den kirchlichen Traufragen auseinander.  Dazu gibt es noch weiteres Rüstzeug und wertvolle Tipps für die Ehe. Der gute Austausch mit anderen Paaren in gemütlicher Runde wird sehr geschätzt. Flyer zur Ehevorbereitung im pastoralen Raum

Zumeist zu Beginn eines neuen Jahres und im Herbst finden die Kurse statt. Die Leitung haben Anke und Manual Kenter sowie Ludwig und Bernadette Klens. Der nächste Termin: 27. / 28. Januar 2017 im Pfarrheim in Eslohe. Genauere Angaben erhalten die Teilnehmer/innen bei der Anmeldung.
Anmeldung per Mail: bernadette.klens@pv-se.de

Die Hochzeits-App.

Wer heiraten will, muss an die unterschiedlichsten Dinge denken:

Die Location für die Feier, das Hochzeits-Menü, die Gästeliste, die Kirche, den Pfarrer ...
Zwischendrin sollte es aber immer wieder Zeit zu zweit geben. Gerade während der hektischen Vorbereitung darf die eigene Beziehung – die „Freude der Liebe“ (Papst Franziskus) – mit all ihren Themen nicht zu kurz kommen.
Deshalb ist die App Ehe.Wir.Heiraten. der katholischen Kirche genauso vielseitig wie die Situationen der Hochzeitsvorbereitung. Die App mit ihren vielen interessanten Infos will euch als Paar unterstützen und begleiten. Sie ist kostenlos für Apple- und Android-Smartphones erhältlich und richtet sich an alle, die heiraten wollen.

Direkt downloaden!

App Ehe.Wir.Heiraten.


Das Sakrament der Krankensalbung

Zeichen der Hinwendung Gottes zu den Alten und Schwachen...

Kein menschliches Leben wird von Krankheit, Leid und Belastungen verschont. Sie gehören zu unserer Endlichkeit. Jesus Christus hat sich vom Leid kranker Menschen berühren lassen und sich ihnen zugewendet. Um die heilende Nähe Christi in die Situation der Kranken heute hineinzurufen, sieht die katholische Kirche das Sakrament der Krankensalbung vor. Diese Salbung ist das Zeichen der Zuwendung Gottes für die Altersschwachen und Schwerkranken. Vornehmlich ist es einzelnen Kranken zu spenden, da die Grundform das Bekennen persönlicher Schuld und Absolution vorsieht. Dem oder der Kranken werden sodann die Hände aufgelegt. Der Priester spricht den Lobpreis über das Öl und salbt Stirn und Hände. Es folgt das Gebet über den Kranken mit der Bitte um Aufrichtung und Stärkung.

Hier wird zugesagt, dass ein Mensch in Gottes Hand geborgen ist. Hier wird die Hoffnung sichtbar: Hoffnung auf Heilung und Hoffnung über den Tod hinaus  -  weil Gott im Heiligen Geist durch die Salbung da ist. Zur persönlichen Salbung benachrichtigen Sie einen Priester. Dazu rufen Sie bei einem der Priester oder im Pfarrbüro an. Das Sakrament ist nicht mehr die „Letzte Ölung“, d.h. man kann es mehrmals empfangen und eben nicht nur im Sterben. Im Krankenzimmer werden nach Möglichkeit ein Tisch mit Kreuz, Kerzen, Blumen und Weihwasser hergerichtet. Angehörigen und Freunde, vielleicht auch Nachbarn, können an dieser Feier teilnehmen. Oft ist es schwierig, für einen akut sterbenden Gläubigen den Priester herbei zu rufen. Bleiben Sie gelassen, denn ob ein Mensch im Sterben von Gott angenommen wird oder nicht, ist nicht abhängig von der Spendung eines Sakramentes. Die entscheidende Stunde ereignet sich zwischen dem einzelnen Menschen und Gott selber  -  ganz gleich, welcher Religion dieser Mensch angehört. Haben Sie den Mut, bei einem Sterbenden selber zu beten, z.B. das Gebet aus dem Gotteslob Nr. 608.
Hilfreich sind auch Hospizdienste, die Sie bei einem längeren Sterbeprozess unterstützen. Das Sakrament ist ein Zeichen der lebendigen Hoffnung und des Glaubens, dass wir gut begründet auf Jesus Christus das ewige Leben erhoffen dürfen. Es gibt in unseren Gemeinden ab und an auch gemeinsame Feiern der Krankensalbung. Das ist wohltuend und entspannt die Situation, in der dieses Sakrament dann empfangen wird. Nehmen Sie an dieser Feier teil und teilen Sie mit anderen Alten und Kranken Ihre Hoffnung!

Zur Krankensalbung siehe auch: Gotteslob 602.


zur Website: Katholisch.de/Krankensalbung
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