Kirchen und Kapellen im Pastoralen Bereich Schmallenberger Land

Pfarrkirche Schmallenberg

Pfarrkirche St. Alexander Schmallenberg

Erbaut 1905/06 im neuromanischen Stil. Von der Mitte des 13. Jahrhunderts fertig gestellten Hallenkirche sind noch zwei Joche und die Apsis erhalten. Der Turm wurde 1996 abgebrochen und 2003/4 neu errichtet. 2013/14 wurde die gesamte Kirche vollständig renoviert.

Bemerkenswert ist u.a. der dem Stadtpatron St. Valentin geweihte Altar im Nazarenerstil. Auf der linken Seite der alten Kirche befindet sich das vor 1500 entstandene spätgotische Sakramentshäuschen. 

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Herz-Jesu-Kirche Gleidorf

Lichter- und Zuspruchskirche

Lichter- und Zuspruchskirche

Die erste Pfarrkirche in Gleidorf wurde 1905/06 mit sehr bescheidenen finanziellen und somit unzulänglichen Mitteln erbaut. So fehlte sogar das Geld für einen Glockenturm. Das Bauwerk zeigte bereits nach 75 Jahren starke Mängel in der Bausubstanz - eine Sanierung erwies sich nicht als sinnvoll und somit wurde das Gebäude am 15. Februar 1982 binnen weniger Stunden abgerissen. An gleicher Stelle wurde 1983/84 die jetzige Herz-Jesu Kirche errichtet.
Erbaut nach den Plänen des Architekten Johannes Reuter aus Kassel ist dieses Bauwerk sicherlich ein gelungenes Beispiel zeitgenössischer Kirchenarchitektur, u.a. erbaut mit den regional typischen Grauwackesteinen der Vorgängerkirche. Im Mai 2009 konnte eine restaurierte historische Holdich Orgel aus Enfield, einem Stadtteil Londons, eingeweiht werden.
Weitere Informationen zur Pfarrkirche erhalten Sie im Schriftenstand der Kirche, dort liegt auch ein neuer, moderner Kirchenführer aus.

Ausführliche Beschreibungen zur Gemeinde und Kirche erhalten Sie in den nachfolgenden PDF Dokumenten.

PDF Dokument: Geschichte der Herz-Jesu Gemeinde Gleidorf
PDF Dokument: Die Pfarrer in Gleidorf seit 1898
PDF Dokument: Flyer Lichterkirche


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Pfarrkirche Fleckenberg

Pfarrkirche St. Antonius Eins. Fleckenberg

Die Fleckenberger Pfarrkirche St. Antonius ist eine dreischiffige, neuromanische Wandpfeiler-Kirche mit Kreuzgratgewölbe, die im Jahre 2005 auf eine 100-jährige Geschichte zurückblicken konnte. Im Mai 1905 beschloss der Kirchenvorstand, den Kirchenbau nach den von Baumeister Franz Mündelein erstellten Plänen sofort in Angriff zu nehmen. Im Hochaltar bemalte Holzplastiken mit dem Abendmahl und der Anbetung der Heiligen Drei Könige. Historische Ibach-Orgel von 1865.


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Pfarrkirche Lenne

Subline

Pfarrkirche St. Vinzentius Lenne

Spätromanische Saalkirche aus dem 13. Jahrhundert mit zwei Jochen und halbrunder Apsis. Wand- und Gewölbemalerei aus der Erbauungszeit wurden 1962 freigelegt. Die Kirche ist ein bedeutendes Zeugnis der romanischen Baukunst im Sauerland. Tagsüber geöffnet.
Die Geschichte des Ortes Lenne lässt sich bis ins 11. Jahrhundert zurückverfolgen. Schon unter den Gütern, die Erzbischof Anno von Köln im Jahre 1072 an das damals neugegründete Kloster Grafschaft schenkte, kommt ein Hof „Leno” vor. Eine Kirche „capella in Lene” wird 1221 zuerst urkundlich erwähnt. Sie war zu Ehren des Märtyrers Vincentius und anderer Heiligen geweiht, deren Reliquien sich in der Kirche befanden.

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Die Friedenskapelle

Das älteste Gotteshaus in Gleidorf

Friedenskapelle

Am Ortsausgang von Gleidorf in Richtung Bad Fredeburg steht auf einer Anhöhe oberhalb der Gleier die Friedenskapelle. Erbaut wurde sie im Jahre 1858 von den Brüdern Franz und Anton Lingemann zu Ehren der Jungfrau Maria. Bis zum Bau der Pfarrkirche 1905 diente sie den Gleidorfern erst sporadisch und später auch regelmäßig als Gebetshaus.

Nach Fertigstellung der Pfarrkirche zum Feste Mariä Himmelfahrt 1906 verlor sie immer mehr an Bedeutung und verfiel zusehens. Erst unter der Initiative des damaligen Pfarrers Wolfgang Rademacher wurde sie aufwändig restauriert und dient seitdem als "Friedenskapelle" wieder ihrem eigentlichen Zweck

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Kapelle auf dem Werth

Kapelle auf dem Werth (c) S. Didam, https://commons.wikimedia.org/ w/
Kapelle auf dem Werth

Die Kapelle auf dem Werth aus dem Jahr 1682 wurde gestiftet von einer Familie Cordes nach einer großen Flut der Lenne. Sie ist eine kleine, einschiffige Saalkirche mit zwei Jochen und einem kleinen Barockaltar. Sie wurde dort errichtet, wo wahrscheinlich die „smale burg“ gestanden hat, aus der wohl die Stadt Schmallenberg entstanden ist. Geweiht ist die Kapelle der Muttergottes und dem hl. Johannes (Ev.)

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Valentinshäuschen

Valentinshäuschen
Valentinshäuschen

Wo sich Obringhauser Str. und Wormbacherstraße in Schmallenberg treffen, in Sichtweite der ehenmaligen Valentinsschule, steht ein Heiligenhäuschen, dass dem Stadtpatron, dem hl. Valentin geweiht ist. Zuletzt renoviert 2010, trägt es seitdem die Inschrift aus gebogenem Kupfer: "Hl.Valentin, schütze unsere Stadt"

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Kirchen und Kapellen im Pastoralen Bereich Fredeburger Land

St. Georg, Bad Fredeburg

Pfarrkirche St. Georg Bad Fredeburg

Innerhalb von 700 Jahren wurden in Bad Fredeburg vier kath. Kirchen errichtet:

1353  Erste Kapelle auf dem Burgberg erbaut durch Graf Gottfried IV.
1694  Einweihung der ersten Kirche auf dem Burgberg
1827  Grundsteinlegung der zweiten Kirche. Sie stand auf dem Kirchplatz,
an der Stelle der jetzigen Kreuzung.
1932  Neubau der jetzigen Pfarrkirche durch Architekt Wibbe aus Hamm.

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St. Cosmas und Damian

Bödefeld

Die heutige Kirche wurde in den Jahren 1910/1911 errichtet. Der Entwurf in Form eines Oktagons stammt, ebenso wie die zeitgleich erbaute neoromanische Erweiterung der Pfarrkirche in Balve, von Joseph Buchkremer aus Aachen.

Der Kirchturm mit dem Vorgängerbau des Kirchenschiffs wurde um das Jahr 1750 errichtet. 

Eine auführliche Beschreibung finden Sie hier

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St. Michael, Holthausen

St. Michael Holthausen

Die St. Michael Kirche in Holthausen wurde in den Jahren 1927 bis 1928 erbaut, die Grundsteinlegung erfolgte am 18.April 1927. Das Richtfest konnte am 17.10.1927 gefeiert werden, die Kirchweihe erfolgte am 19.07.1928. Bereits im darauffolgenden Jahr  - Ostern 1929 - verließ Vikar Möbius Holthausen, um eine neue Stelle im Ruhrgebiet anzutreten.  Vikar Otto Möbius hatte bereits kurz nach seinem Amtsantritt in Holthausen - Ostern 1924 - mit den Vorbereitungen für den Kirchbau begonnen und diesen trotz vieler Widerstände zu Ende geführt. Im Jahr 1932 wurden drei Glocken angeschafft, die zum Weihnachtsfest 1932 erstmals läuteten. 

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St. Lambertus, Kirchrarbach

Pfarrkirche St. Lambertus Kirchrarbach

Die Kirche hat ihren Ursprung in einer Kapelle aus dem 10. Jh. und wurde stets erweitert. Die erste Kirche wurde wohl 1257 gebaut, wie Schriftzeichen (Turmmauerwerk) zu entnehmen ist. 1912 wurde die alte Kirche - bis auf Turm und Chorraum - abgebrochen und durch einen Neubau ersetzt (Dombaumeister Buchkremer, Aachen). Große Renovierungen fanden in den 1970er und 1990er Jahren statt.

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St. Agatha, Oberhenneborn

Pfarrkirche St. Agatha, Oberhenneborn

Vor 1362 stand hier bereits die erste Kapelle, durch die Beseitigung von Schäden 1876, den Anbau des Langhauses nach Süden 1922, Beseitigung von Kriegsschäden und der Vergrößerung von 1967/68 bekam die Pfarrkirche ihr heutiges Aussehen. 

Die Ursprünge des Kirchengebäudes werden in der Kirchrarbacher Pfarrchronik in die Zeit um 913 datiert. Das Gebäude hat durch Brand, Kriegseinwirkungen und Erweiterungen starke Veränderungen erfahren. Die heutige Form und Ausstattung entstand bei der Erweiterung 1967/68. Die künstlerische Gestaltung der Kirche wurde von Ernst Suberg (Elleringhausen) unter dem Leitgedanken: „Durch Christus im Heiligen Geiste zum Vater“ ausgeführt. Weitere Veränderungen erfolgten 1990 bei der Renovierung und 1998 beim Anbau von Pfarrbüro und Versammlungsraum.


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Hagenkapelle Holthausen

Hagenkapelle Holthausen neu

In den Jahren 1872 / 1873 wurde die Hagenkapelle von den Brüdern Josef und Franz Schulte eigenhändig und mit eigenen Mitteln zu Ehren der Gottesmutter erbaut. Die Einweihung erfolgte am 17. Januar 1874 durch den Oberkirchener Pfarrer. Im Anschluss daran begann der Bau des Kreuzweges mit 14 Stationen im umliegenden Wäldchen. Zum 100jährigen Jubiläum wurde der Kreuzweg grundlegend erneuert. Die bildhaften Darstellungen der einzelnen Stationen hatten durch Krieg und Witterung stark gelitten. Sie wurden durch Naturschiefer-Reliefs, die der heimische   Künstler Arnold Siepe fertigte, ersetzt.  Durch den Wintersturm Kyrill am 18./19. Januar 2007 wurde das umliegende Wäldchen, welches überwiegend aus Fichten bestand, weitgehend zerstört. An der Kapelle und den Kreuzwegstationen entstand nur geringer Sachschaden. Durch eine gemeinsame Aktion vieler Dorfbewohner wurden die entstandenen Schäden beseitigt, das Gelände gesäubert und ein neuer Mischwald angepflanzt.

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Kapelle St. Elisabeth Huxel

Holthausen Kapelle Huxel Außenansicht

Etwa um die Mitte des 19. Jahrhunderts war die wahrscheinlich aus dem 17. Jahrhundert stammende, kleine Dorfkappelle in Huxel so baufällig geworden, dass sie nicht mehr benutzt werden konnte. In dem Bestreben ihre Kapelle zu erhalten, fanden die Huxeler tatkräftige Unterstützung in dem Wormbacher Pfarrer Xaver Hundt, der am 14. Januar des Januar des Jahres 1840 eine Eingabe bezüglich Renovierung der Dorfkapelle an das Paderborner  Generalvikariat machte. Dieses Dokument ist der erste schriftliche Nachweis über die Huxeler Dorfkapelle. Der Umbau wurde genehmigt und in den Jahren 1858 bis 1860 durchgeführt. Nun hatte das Dorf wieder einen würdigen Mittelpunkt, in dem zwar nicht Sonntag für Sonntag die heilige Messe gefeiert wurde, so doch zu besonderen Anlässen und mit einiger Sicherheit am 19. November eines jeden Jahres, dem Namenstag der heiligen Elisabeth, der die Kapelle geweiht ist. Die Antoniusglocke stammt aus der Marienkapelle im Hagen in Holthausen (Quelle: Huxel – Eine kleine Dorfchronik, Herbert Hickmann, 1984)

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Stadtkapelle, Bad Fredeburg

Stadtkapelle

Die Entstehung der Kreuzkapelle, bzw. Stadtkapelle erfolgte etwa um 1644 - 45, denn im Jahr 1645, kurz vor Ende des 30jährigen Krieges nahm Weihbischof Dr. Frick (16oo - 1655) am 18.11.1645 die Altarweihe im Rahmen einer Visitations- und Firmreise vor. In ihr wurden Reliquien der Hl. Vinzenz und Veit, der Thebäischen und Maurischen Märtyrer, sowie des Bischofs Silvester und Gefährten niedergelegt. Es gibt keine Hinweise auf eine Zerstörung oder Entweihung, so dass der Schluss naheliegt, dass die Kapelle erstmalig geweiht wurde.

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Buchhagenkapelle, Bad Fredeburg

Buchhagenkapelle

Entstanden ist die kleine Kapelle im Wald etwa 1822 - 1830, verschiedene Geschichten ranken sich um die Entstehung. In ihr steht das Gnadenbild einer Pieta, das zwar "nicht von der künstlerischen Begabung des Schnitzers, aber von seiner frommen Seele" Zeugnis gibt. 1979 wurde das Kleinod aus Sicherheitsgründen gegen eine Kopie ersetzt.

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Friedhofskapelle, Bad Fredeburg

Friedhofskapelle

Von altersher scheint der Friedhof auf dem Burgberg um die Kirche herum gelegen zu sein. Als hier die Zustände unhaltbar wurden, entschloss man sich 1874 einen neuen Friedhof, in der Nähe der Stadtkapelle am Neuen Weg (Bödefelder Straße) anzulegen. Aus dem alten Burgfriedhof wurde nach dem 2. Weltkrieg ein EHRENMAL.

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Burgfriedhof, Bad Fredeburg

Mahnmal und Ehrenmal

Burgfriedhof

Die Gedächtnisstätte für die Toten der beiden Weltkriege liegt auf dem alten Burgfriedhof, 82 Schieferkreuze tragen die Namen von 228 getöteten und vermissten Fredeburger Bürgern.

Begonnen hat alles mit der Gründung des Heimkehrerverbands 1952, der dann 1953 die Einweihung eines Mahnmals auf dem Kirchplatz folgte; aber immer bewusster wurde das Fehlen einer würdigen Stätte, die den Gefallenen der Weltkriege gewidmet war. Dass die Umsetzung des Vorhabens auch auf Widerstand und andere Hindernisse traf, erkennt man daran, dass die Einweihung erst am Totensonntag 1964 erfolgte. Eine gegossene Kreuzigungsgruppe von Kreutter vor einer dornenkronenartig durchbrochenen Wand ermöglicht einen freien Blick ins Leissetal. "Eine Gedächtnisstätte, wie sie in ihrer Übereinstimmung von Sinngehalt und künstlerischen Gestaltung weit und breit nicht noch einmal anzutreffen ist", so ein Sprecher.

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Kapelle auf dem Kreuz

Kreuzkapelle Oberhenneborn

Die jetzige Kapelle auf dem Kreuz entstand im Jahr 1996. Wie aus der der Flurbezeichnung „auf dem Kreuz“ hervorgeht hat hier früher ein Kreuz gestanden. Später wurden hier nacheinander zwei Heiligenhäuschen erbaut, die jeweils wegen Bauschäden abgerissen wurden.

Den Mittelpunkt des Kapelleninneren bildet eine Madonnenstatue der alten Kirche. Links und rechts davon sind zwei Holzreliefs aus deren früheren Hochaltar angebracht. Die Bronzeplatten mit den Kreuzwegdarstellungen und die Fenster wurden für den Neubau entworfen.

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Kapelle auf dem Steimel

Kreuzkapelle

Kapelle auf dem Steimel; (c) F. Dröge; Wikimedia
Kapelle auf dem Steimel

1859/ 60 wurde die Kreuzkapelle auf dem Steimel erbaut, in Verbindung mit dem Kreuweg, der in der gleichen Zeit errichtet wurde.

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Kapelle auf dem Kreuzberg

Kreuzberg Bödefeld © KPK, Schmallenberger-Sauerland
Kreuzberg Bödefeld

Die 1729 erbaute Kapelle war seit jeher ein bekannter Wallfahrtsort, zu dem besonders in der Fastenzeit viele Gläubige pilgerten. Erbaut wurde die schlichte Kapelle auf Initiative des Pfarrers Johann Heinrich Montanus, der von 1721 bis 1743 in der Gemeinde Bödefeld wirkte. 

Dieser Pfarrer, im Rufe der Heiligkeit gestorben , hat die Bödefelder zum Bau einer Andachtsstätte auf dem Kreuzberg angehalten. Diese aber verweigerten die Mithilfe. Da schleppte er selbst Stein um Stein   auf den Kreuzberg, damit mit dem Bau der Kapelle begonnen werden konnte.Dieses Vorbild verfehlte seine  Wirkung nicht.

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Kapelle Westernbödefeld

Kapelle Westernbödefeld
Kapelle Westernbödefeld

1952 beschloss die Dorfgemeinschaft eine neue Kapelle an der Straßenkreuzung in der Mitte des Dorfes zu bauen, die 1954 eingeweiht wurde. Westernbödefeld besitzt heute die größte und jüngste Kapelle im Bödefelder Land. Seit einiger Zeit werden Angebote als Themenkapelle gestaltet.

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Kirchen und Kapellen im Pastoralen Bereich Wilzenberg

St. Gertrudis, Oberkirchen

St.Gertrud Oberkirchen (c) sauerland.com
St.Gertrud Oberkirchen

Bereits der vierte Kirchenbau an gleicher Stelle ist diese Kirche, die 1665/66 erbaut wurde. Sie ist eine vierjochige, mit Stichkappen gewölbte, Saalkirche. Die reiche Ausstattung mit dem Taufstein von 1632, dem Hochaltar von 1668 und vieles mehr ist beachtenswert. St. Gertrud gehört zu den wichtigsten Zeugnissen des frühbarocken Kirchenbaus im Sauerland.

Das Wappen am Portalaufsatz weist sie als Stiftung der Familie von Fürstenberg aus, die zugleich Gerichtsherren und Kirchenpatron von Oberkirchen waren.

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Pfarrkirche Grafschaft

Pfarrkirche St. Georg
Pfarrkirche St. Georg

Die aus dem  18. Jahrhundert stammende einschiffige, dreijochige Kirche wurde 1962 abgebrochen. An gleicher Stelle, vor dem Kloster, ist an den Turm der alten Kirche, 1963/1964 vom Architekten Heinrich Stiegemann aus Warstein die jetzige Kirche erbaut worden. So ist sie ein Beispiel neuzeitlicher  Kirchenarchitektur. Der Westturm, in dem 4 Glocken läuten, blieb er erhalten. Dort befindet sich heute die Tauf- und Andachtskapelle. An der Chorwand hinter dem Hauptaltar ist eine moderne Kreuzigungsgruppe aus Kupfer angebracht, eine Arbeit des Bildhauers Wilhelm Winkelmann aus Günne. Der Seitenaltar mit einer Pieta wurde aus der alten Grafschafter Pfarrkirche übernommen.

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St. Hubertus, Nordenau

Pfarrkirche St. Hubertus Nordenau

Im Jahre 1925 im barocken Stil unterhalb der alten Burg, anstelle einer Kapelle errichtete Saalkirche. Kunstvoll und figurenreich ausgestatteter Hauptaltar.


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St. Joseph, Obersorpe

St. Joseph, Obersorpe
St. Joseph, Obersorpe

1896/97 errichtete neugotische Kirche, Westturm mit Sauerländer Spitzhelm. Das bemerkenswerte Zifferblatt der Turmuhr trägt zum Gedenken an die Kriegsopfer des Ersten Weltkrieges, die Namen und Todestage der zwölf gefallenen Soldaten.

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St. Blasius, Westfeld

St. Blasius_Wetfeld

Die von 1878 stammende Kirche wurde 1930 und 1956 erweitert. Von der Einrichtung ist der aus der Mutterpfarrei Oberkichen stammende Barockaltar zu nennen. Die neue stilvoll ausgestattete Orgel wurde 1988/89 von dem einheimischen Orgelbauer Herbert Albers geschaffen.

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Marienkapelle

Wilzenberg

Marienkapelle auf dem Wilzenberg
Wilzenbergkapelle

Der ‚heilige Berg des Sauerlandes‘ zieht schon seit Jahrtausenden die Menschen in seinen Bann. Sie suchten und suchen hier in 658 m Höhe Hilfe und Schutz; die Kelten bei ihren Göttern, wir Christen bei unserem Gott. So ist bereits in vorchristlicher Zeit (etwa 200 v. Chr.) auf der Kuppe des Wilzenberges eine Wallburg entstanden. Etwa 100 Jahre später wurde im Ostteil der Anlage eine mittelalterliche Burg errichtet, deren Umfang man heute noch gut an dem bis zu 3 m hohen Wall erkennen kann. Hier hatte möglicherweise die Edelfrau Chuniza ihren Wohnsitz. Sie wurde dadurch bekannt, dass sie im Jahr 1072 dem Kölner Erzbischof Anno II den Grund und Boden schenkte, auf dem die ehemalige Benediktinerabtei Kloster Grafschaft errichtet wurde. Man kann sicher annehmen, dass die Mönche des Klosters schon im Mittelalter auf dem Wilzenberg zu Ehren der Mutter Gottes eine Kapelle errichteten, die erstmals 1543 erwähnt wird. Sie musste jedoch wegen Baufälligkeit 1632 abgebrochen werden. An ihrer Stelle erbaute für das Kloster der aus Grafschaft stammende Baumeister Tonnies (Anton) Sporing 1633 ein neues kleine Gotteshaus, die heutige Marienkapelle, die in den Jahren 1773 und 1914 umgebaut und erweitert wurde.

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Kapelle in Lengenbeck

Kapelle Lengenbeck
Kapelle Lengenbeck

1965 wurde die Dreikönigskapelle, die von den Bewohnern des Ortes selbst finanziert wurde, feierlich eingeweiht.

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Kapelle Schanze

Kapelle Schanze
Kapelle Schanze

Errichtet in den Jahren 1955 bis 1958 nach Plänen des Architekten Franz Köster aus Schmallenberg; am 11. Januar 1959 durch Pfarrer Franz Bitter, Grafschaft, feierlich benediziert und dem hl. Bonifatius, dem Apostel der Deutschen, geweiht.
Eigentümerin ist die Kath. Kirchengemeinde St. Georg Grafschaft. Heute finden in diesem Gotteshaus noch gelegentlich zu besonderen Anlässen Hl. Messen, Taufen und Trauungen statt.

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Wegkreuz "Sellmanns Linde"

An dem Weg zum Wilzenberg

Sellmanns Linde © KPK, Schmallenberger-Sauerland
Sellmanns Linde

Am Abzweig des Weges ‚Zum Wilzenberg‘, steht dieses Wegekreuz mit Korpus und Dach unter einer alten Linde; davor ein aus Grauwacke gemauerter Altartisch mit einer Schieferplattenabdeckung und Nische, darin eine Madonna mit Jesuskind.

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Kapelle zum "Blutschwitzenden Heiland"

Am Weg zum Wilzenberg

Kapelle Blutschwitzender Heiland
Kapelle Blutschwitzender Heiland

Dieses Heiligenhäuschen wurde im Jahre 1843 durch den Bildhauer Kaspar Hamm aus Schmallenberg, besser bekannt unter dem Namen ‚Floigen-Kaspar‘, errichtet. Er stattete es im Laufe der folgenden Jahre mit den  Figuren ‚Blutschwitzender Heiland‘ und ‚Engel, den Kelch überreichend‘ aus. Diese beiden Originalfiguren wurden Anfang der 1970-er Jahre von Otto Hamm, Rechtsnachfolger des Bildhauers, aus Sicherheitsgründen entfernt und privat aufbewahrt. Auf Initiative des Grafschafter Pfarrers Wilhelm Göddeke wurde 1978 durch Vertrag die Kapelle mit allen Rechten und Pflichten auf die Kath. Kirchengemeinde St. Georg Grafschaft als neue Eigentümerin des Bauwerks übertragen.

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St. Sebastianskapelle

Niedersorpe

Kapelle Niedersorpe
Kapelle Niedersorpe

Einen Kirchenhof gab es in Niedersorpe schon um 1570. Die jetzige Kapelle wurde erst ein Jahr nach der Erbauung eingeweiht. Bei der letzten Renovierung gefundene Keramik weist auf ein Alter von aus dem 13. bis 14. Jahrhundert hin. Jetziger Patron ist der hl. Sebastian.

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Kirchen und Kapellen im Pastoralen Bereich Dorlar-Wormbach

St. Peter und Paul, Wormbach

St.Peter u. Paul Wormbach
St.Peter u. Paul Wormbach

In einer der „Urpfarreien des Sauerlandes“ steht die Kirche St. Peter und Paul. Schon in heidnischer Zeit war Wormbach eine Kultstätte. In der spätromanischen Hallenkirche ist die Ausmalung mit Tierkreiszeichen berühmt. In der Apsis findet sich eine Darstellung des „Jüngsten Gerichts“. Die barocke Ausstattung aus dem 18. Jahrhundert fügt sich harmonisch in das Innere aus romanischer Zeit ein. Auf die Verehrung der heiligen Walburga, bereits seit über 300 Jahren, sei besonders hingewiesen.

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St. Cyriakus, Berghausen

Pfarrkirche St. Cyriakus, Berghausen

Romanisches Kleinod und wahrscheinlich die älteste erhaltene romanische Dorfkirche im Sauerland; dreischiffige, kreuzförmig angelegte Pfeilerkirche aus dem 12. Jahrhundert. Das Bild des erhöhten Jesus Christus in der Apsis beherrscht den Raum und lädt ein, sich auf die Vielfalt der Fresken im Chorraum einzulassen. Mehr Homepage St. Cyriakus

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St. Antonius Eins., Arpe

Pfarrkirche St. Antonius Eins. Arpe

Wie alt die kleine Filialkirche in Arpe wirklich ist, ist nicht genau geklärt. Erbaut ist sie im Renaissancestil; renoviert wurde sie 2015 und strahlt seit dem 1. Advent 2015 wieder in neuem Glanz. Vor der Kirche steht eine kleine Figurengruppe, die den hl. Antonius mit den Schweinen ("Fickeltünnes") darstellt

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St. Hubertus, Dorlar

Kirchenportal Dorlar

1358 wurde die Kapelle erstmals vergrößert, gleichzeitig dem Hl. Hubertus geweiht und mit Tauf- und Begräbnisrecht ausgestattet. Ab 1467 wurde in Dorlar von Ilpe aus regelmäßig Gottesdienst gehalten und im folgenden Jahr eine Vikarie gestiftet. Die Dorlarer Kapelle entwickelte sich in den folgenden Jahrzehnten zu einer Wallfahrtskirche, in der die 'Schmerzhafte Gottesmutter' (Pietà) verehrt wurde. Letztlich durch die Wallfahrten gewann der Ort zunehmend an Bedeutung und die Bevölkerung wuchs stark an. 1587 schließlich wurde die Pfarrei von Ilpe nach Dorlar verlegt, mit der Vikarie vereinigt und die Wallfahrtskirche zur Pfarrkirche erhoben. Die St.-Hubertus-Pfarrkirche wurde in den folgenden Jahrhunderten wiederholt erweitert. Der heutige Bau im neuromanischen Stil wurde 1913 errichtet, wobei der Turm und Teile des Seitenschiffs aus dem Vorgängerbau von 1358 erhalten blieben und integriert wurden. Die letzte grundlegende Renovierung der Kirche erfolgte im Zeitraum 1998 - 2005. Neben einer umfassenden Außensanierung wurde das Kircheninnere generalüberholt und den liturgischen Ansprüchen angepasst.

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St. Marien, Bracht

St. Marien Bracht

Die heutige Pfarrkirche, die der Gottesmutter Maria geweiht ist, wurde 1946-1948 erbaut, nachdem die 1887 gebaute Kirche St.Luzia am 9.April 1945 durch Kriegseinwirkungen zerstört wurde. Dem zu Gedenken wurde am 70. Jahrestag am Kircheneingang eine Tafel errichtet.

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St. Luzia, Altenilpe

Pfarrkirche St. Luzia Altenilpe

In früheren Jahrhunderten gab es in Altenilpe immer schon eine Kapelle, die dem hl. Jodokus geweiht war. Sie zähle damals zur Pfarrgemeinde Dorlar. Die Kapelle war sehr bescheiden, "wie ein Stall gebaut und nicht einmal mit Schindeln gedeckt und wenig gut erhalten", klagte 1737 der Dorlarer Pastor Bausen. Im Laufe der Jahre verfiel die Kapelle, trotz einiger Renovierungsmassnahmen immer mehr, so dass diese schließlich im Jahre 1888 abgerissen und durch eine neue Kapelle ersetzt wurde. Sie entspricht dem jetzigen Eingangsbereich der Kirche. Aber erst im Jahre 1890 wurde der Bau der neuen und wesentlich größeren Kapelle vollendet. Sie wurde am 19.08.1890 durch Pfarrer Schoene aus Dorlar zu Ehren der hl. Luzia geweiht.

Bereits im Jahre 1920, also nur genau 30 Jahre später, wurde die Gründung einer selbständigen Kirchengemeinde Altenilpe/Sellinghausen in Betracht gezogen. Der Bau der Kiche konnte somit im Frühjahr 1921 beginnen. Durch die Begeisterung, Spenden und großen Arbeitseinsatz konnte die Einweihung bereits am 8.11.1921 durch Pfarrer Kaufmann erfolgen.

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St. Hubertus, Kückelheim

Pfarrkirche St. Hubertus in Kuckelheim
Das Bild zeigt die Pfarrkirche St. Hubertus in Kückelheim.

An der Stelle der heutigen Pfarrkirche in der Ortsmitte von Kückelheim baute 1766 und 1767 Pastor Ernst eine 38 Fuß lange, 20 Fuß breite und 12 Fuß hohe (=11,9 m x 6,3 m x 3,76 m) Kapelle. Gleicher Pastor errichtete später auch die Pfarrkirche St. Peter und Paul in Eslohe.
Diese alte Kapelle in Kückelheim wurde 1887 teilweise abgebrochen und erweitert. Seit diesem An- und Umbau erstrahlt die Pfarrkirche St. Hubertus mit ihren zwei Türmen und einer angebauten Sakristei in ihrem heutigen Glanz. Der Altar wurde 1903 von Anton Arens, Attendorn gefertigt.

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Kapelle Werntrop

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Kreuzbergkapelle

Kreuzbergkapelle © KPK, Schmallenberger-Sauerland
Kreuzbergkapelle

Von der Pfarrkirche aus in westlicher Richtung, vorbei an der Quelle des Wurmbachs und hinauf auf den Osthang des Egge, auch Kreuzberg genannt, führt ein Kreuzweg mit mehreren Bildstöcken. An seinem Ende findet man die Heilig-Kreuz-Kapelle, in ihr eine Kreuzigungsgruppe auf dem Altar in neubarockem Stil. Aber auch wer sich weniger für den religiösen Aspekt interessiert, sollte den Weg hier hinauf einmal antreten. Die Aussicht von oben ist nämlich auch nicht zu verachten. 

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Kapelle in Grimminghausen

Die Dorfkapelle liegt auf der linken Seite der Straße von Grimminghausen. Die erste Kapelle im Ort entstand um 1600. Im Jahre 1900 wurde die heutige Kapelle an einer höheren Stelle im Dorf errichtet. Im Inneren ist der neugotische Altar bemerkenswert, der im mittleren Baldachin des Altarausatzes mit einem Kruzifix, im linken Baldachin mit der Figur des hl. Paulus und rechts mit der Figur des hl. Petrus ausgestattet ist.

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Kapelle in Menkhausen

Die Dorfkapelle liegt an der Straße von Menkhausen nach Niederlandenbeck. Sie wurde im Jahre 1667 erbaut, 19 Jahre nach dem Westfälischen Frieden von Münster und Osnabrück, der den schrecklichen Dreißigjährigen Krieg (1618-1648) beendete. Während dieses Krieges kämpften in Deutschland viele europäische Heere und bedrängten die Bevölkerung. Es ist anzunehmen, dass wie vielerorts auch, die Menkhauser ein Gelöbnis für den Bau einer Kapelle getan haben, um so von Gott Hilfe zu erbitten. Es ist erstaunlich, dass bereits 19 Jahre nach Ende des furchtbaren Krieges die Kapelle fertig gestellt war. An der Empore ist folgende Inschrift angebracht: ERECTUM AB ANTONIO DORLAR SABINO ET AB INCOLIS HULUS PAGI A´O 1667.(Errichtet von Antonius Dorlar Sabinus und den Einwohnern des Dorfes im Jahre 1667).
Die Kapelle ist einschiffig gebaut, mit 5/8 Chor, hat einen kleinen Turm auf der Westseite und ist im Inneren mit einer Holzdecke versehen. Das Mauerwerk besteht aus Bruchsteinen und ist mit einem einfachen Außenputz versehen, der 2002 zum letzten Mal erneuert worden ist. Der Eingang an der Südseite ist spitzbögig, während die Fenster rundbögig sind.

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Kapelle in Sellinghausen

St. Blasius Kapelle Sellinghausen

In den 1880er Jahren machten sich die Sellinghauser an den Bau einer eigenen Kapelle. Das Grundstück mitten im Dorf, ebenso wie das Bauholz, schenkten die Einwohner. Die Bausteine wurden in den umliegenden Steinbrüchen gebrochen. Die meisten Arbeiten führte man in Eigenleistung durch. Der um 1700 gefertigte neubarocke Hochaltar stand etwa bis 1885 als Seitenaltar "St. Maria" in der Pfarrkirche in Reiste. Da er dort nicht mehr gebraucht wurde, gab man ihn an die Sellinghauser ab. Am 05.07.1887 weihte Pfarrer Schoene aus Dorlar die Kapelle feierlich ein, zu Ehren der Unbefleckten Empfängnis Mariens und des Hl. Blasius.

Neben den häufigen kleineren Instandhaltungsarbeiten restaurierte der Kirchenmaler Bergenthal aus Oberschledorn im Jahre 1951 den Hochalter und malte das Blasiusbildnis an der Decke. Im Jahre 1989 verlegte man einen neuen Marmorfußboden und schaffte neue Sitzbänke an, in den Folgejahren wurde das Schieferdach neu eingedeckt.

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Kapelle in Kirchilpe

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Kapelle in Twismecke

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Kirchen und Kapellen im Pastoralen Bereich Esloher Land

St. Peter und Paul Eslohe

Pfarrkirche St. Peter u. Paul, Eslohe
Das Bild zeigt die Pfarrkirche St. Peter und Paul in Eslohe. Der Innenraum ist im Barockstil gestaltet.

Es wird angenommen, dass die Pfarrei St. Peter und Paul Eslohe in der zweiten Hälfte des 9. Jahrhunderts von Wormbach gegründet wurde. Sie gehört somit zu den ältesten Kirchendörfern im Sauerland. 1072 wurde die Kirche dem Kloster Grafschaft überwiesen, gehörte aber 1263 unter Pfarrer Wennemar zum Stift Meschede. Vom Jahre 1319 an hatte der Verwalter des Stifts Meschede das Patronat.

Zu Beginn des 13. Jahrhundert wurde die erste bekannte Kirche in Eslohe gebaut. Die Glocke, die von Johann van Dormunde im Jahre 1465 gegossen wurde, ist die älteste im Glockenturm.

Pfarrer Hermann Korbach baute unter zu Hilfenahme des Ablasshandels im Jahre 1494 eine gotische Kirche.

Der Bau der heutige Kirche St. Peter und Paul wurde im Jahre 1775 mit dem Turmbau begonnen. Es folgte 1777 die Errichtung des Langhauses. Nach Fertigstellung des Daches im Jahre 1780 kann Pfarrer Ernst im Turm einen Altar errichten. Die Bauarbeiten erlitten einen großen Rückschlag, als 1782 die Chorhaube einstürzte.

Aus diesem Grund konnte die Konsekration erst am 28.9.1783 erfolgen. Pfarrer Ernst konnte seinen Kirchenbau wenige Wochen vor seinem Tod mit der Begleichung der Baurechnung am 4.8.1788 abschließen.

Zwischen 1888 und 1893 wurde aus Platzmangel eine neue Sakristei an die Kirche angebaut. Die alte Sakristei befand sich im heutigen Chorraum. Der neu entstandene Platz wurde für den Hochaltar an der Kopfwand des Chores genutzt.

Durch regelmäßige Renovierungen erstrahlt die Pfarrkirche St. Peter und Paul in ihrem heutigen Glanz. Der Innenraum ist dem westfälischen Barock zugehörig.

Die Kirchenbücher gehören zu den ältesten der Erzdiözese und beginnen im Jahre 1611.

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Mariä Heimsuchung, Niederlandenbeck

Pfarrkirche Mariä Heimsuchung, Niederlandenbeck
Das Bild zeigt die Pfarrkirche in Niederlandenbeck.

Die Filialkirchengemeinde Hengsbeck-Landenbeck in der Pfarrei Eslohe wurde im Sommer 1924 gegründet. Zuvor gehörten die Ortschaften Niederlandenbeck, Oberlandenbeck und Hengsbeck zur Kirchengemeinde Wormbach. Nachdem im selben Jahr schon der Neubau der Vikarie abgeschlossen werden konnte, wurde für die nächsten Jahre ein Kirchenneubau auf dem Grundstück in unmittelbaren Nähe in Niederlandenbeck geplant.
Im Frühjahr 1933 können um die 300 Bewohner bereits das Kirchweihfest des schönen Gotteshauses, welches von Wilhelm Dellweg geplant wurde, feiern. Im Inneren bestimmt ein fünfseitiges Holztonnengewölbe die Struktur der Marienkirche. Die Fenster sind bleiverglast und ein runder Triumpfbogen trennt Schiff und Chor voneinander. Der Hochaltar, die Altarstufen und die Kanzel sind in Marmor gehalten. Am 19. März des selben Jahres werden eine Marienglocke, eine Benediktenglocke und eine Theresienglocke geweiht. Das Gotteshaus wurde fast ausschließlich von Eigenmitteln finanziert.

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St. Sebastian, Salwey

Pfarrkirche St. Sebastian, Salwey
Das Bild zeigt die katholische Pfarrkirche St. Sebastian in Salwey.

Die St. Sebastian Kirche in Niedersalwey wurde 1956/57 erbaut, da die Kapelle des Dorfes für den Gottesdienst zu klein wurde. Im Frühjahr 1956 konnte mit dem Neubau begonnen werden. Am 8. Juli 1956 erlebte die Kirchengemeinde eine eindrucksvolle Grundsteinlegung. Der Grundstein besteht aus einem Block Anröchter Sandstein. Die Vorderseite des Steins trägt die Jahreszahl 1956. Am 10. November 1957 wurde die feierliche Einweihung vorgenommen. 
1997 wurde nach den Richtlinien der Liturgiereform der Chorraum vollkommen neu gestaltet. Der Chorraum erhielt einen neuen Altar, eine Tabernakelstelle, Säulen für Leuchter, einen Priestersitz und ein Ambo. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte 30 Jahre ein Holzaltar als Provisorium gedient. Auch den Eingangsbereich wurde im Zuge dieser Umbauarbeiten neu gestaltet. Es entstand ein größerer Vorraum und ein behindertengerechter Seiteneingang. 
In der Advents- und Weihnachtszeit können Sie in der St. Sebastian Kirche eine wunderschöne Krippe bewundern.
 
  

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St. Nikolaus, Cobbenrode

Pfarrkirche St. Nikolaus, Cobbenrode
Das Bild zeigt die katholische Pfarrkirche St. Nikolaus in Cobbenrode. Der Ort befindet sich im Sauerland und gehört zur Gemeinde Eslohe.

Bereits seit 1707 steht am Platz der heutigen Pfarrkirche in der Ortsmitte von Cobbenrode ein Gotteshaus zu Ehren des heiligen Bischof Nikolaus. Geschichtliche Aufzeichnungen aus dem Jahr 1913 berichten über die Baufälligkeit des alten Gebäudes. 1931 kommt es dann zu einem Neubau auf den vorhandenen Fundamenten nach den Plänen von Karl Wibbe.
Die Chorrundung der neuen Pfarrkirche, welche sich gegenüber des weiß verputzten Turmes befindet, wird von Seitenkapellen flankiert. Die Strebenpfeiler der niedrigen Außenwände des Seitenschiffs vermitteln den Eindruck, als würde das Dach bis zum Boden reichen. Man betritt das Gotteshaus durch das Seitenschiff und geht unter einer Empore hindurch in den Innenraum.
Im Gegensatz zu dem alten Gemäuer war die Ausstattung der Kirche in gutem Zustand. Somit sind auch heute noch viele Teile aus der alten Pfarrkirche erhalten. Der barocke Hoch- und Nebenaltar aus dem Jahre 1761 wurde bei einer Restaurierung im Jahre 1979 in rot-brauner Marmorierung neu gefasst. Die Farbe tritt beim Besuch der Kirche besonders ins Auge.

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St. Pankratius, Reiste

Kirche St. Pankratius Reiste
Das Bild zeigt die neugotische Pfarrkirche St. Pankratius Reiste. Die Orgel dieser Pfarrkirche gehört zu den bedeutensten der Region.

Die alte Pfarrkirche St. Pankratius, welche aus der romanischen Bauperiode stammte und zwischen 1100 und 1200 erbaut wurde, musste im Jahre 1835 wegen Einsturzgefahr geschlossen werden. Im Jahre 1846 wurde sie abgebrochen. Ein Bild dieses alten Gotteshauses fanden sauerländische Heimatforscher auf einem zierliche Kännchen, welches ein Geschenk an den damaligen Pastor Chrysologus Heimes war, der im Jahre 1822 seine Tätigkeit in Reiste aufnahm.

An gleicher Stelle steht heute die neugotische, denkmalgeschützte Pfarrkirche, welche ebenfalls dem Heiligen Pankratius geweiht ist. Sie wurde am 14.11.1852 durch Pastor Johannes Schulte aus Reiste eingeweiht. Es handelt sich bei dem Gotteshaus um einen einschiffigen Werksteinbau mit 12 Fenstern, welche nach den Plänen von Architekt Friedrich Heinrich Kronenberg gebaut wurde. Den Hochaltar fertigte 1881 der Bildhauer R. Most aus Köln. Ebenso wie die beiden Seitenaltäre im Jahre 1885. 
Im Laufe der Jahre wurde die Reister Pfarrkirche unter anderem wegen Schäden aus dem 2. Weltkrieg mehrfach restauriert oder umgestaltet. Ein Holzrelief von der Heiligen Sippe ist neben der Orgel (Teile stammen aus dem Jahr 1633) eines der ältesten Stücke des Innenraumes aus dem Jahre 1520.




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St. Antonius Einsiedler Bremke

Pfarrkirche St. Antonius Einsiedler, Bremke
Das Bild zeigt die Pfarrkirche St. Antonius Einsiedler in Eslohe. Eine Kirche deren Kirchturm separat steht und durch einen Innenraum mit dem Kirchenschiff verbunden ist.

Bereits im 13. Jahrhundert stand in Bremke eine St. Antonius Kapelle. Für die Seelsorge war die Pfarrei Reiste zuständig. 
Am 7. November 1919 gründeten die Dörfer Bremke, Frielinghausen, Lochtrop und Husen einen Sankt Antonius Sammelverein, um die notwendigen Geldmittel für die Errichtung eines katholischen Gottesdienstes in Bremke durch Sammlung aufzubringen. 
Im Jahre 1948 wurde aus den Dörfern Frielinghausen, Lochtrop, Husen und Bremke die Pfarrvikarie St. Antonius Eins.  m.e.V. (mit eigener Vermögensverwaltung) gebildet. 
Mitte der 50er Jahre wurde bereits über einen Kirchenneubau beraten. Am 5. November 1962 wurde ein Kirchenbauverein gegründet. Zu Beginn des Jahres 1963 wurden die Gläubigen der Kirchengemeinde aufgerufen, entsprechend der Höhe ihres Einkommens und Größe des Grundbesitzes für den Bau der neuen Kirche zu spenden. Die Sammlung erbrachte den erfreulichen Betrag von 107 000 DM ein. 
Im Frühjahr 1965 begann man mit dem Bau der neuen Kirche. Die Grundsteinlegung erfolgte am 12. September 1965 und bereits am 10. Dezember 1965 konnte der Richtkranz aufgesetzt werden.
Kirchweih erfolgte durch Lorenz Kardinal Jäger am 5. Februar 1967 und die Fertigstellung der Kirche wurde mit der Glockenweihe am 31. März 1968 gefeiert. 
Wir feiern das Patronatsfest am 17. Januar.

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St. Cäcilia, Wenholthausen

Pfarrkirche St. Cäcilia Wenholthausen
Das Bild zeigt die katholische Pfarrkirche St. Cäcilia in der Ortsmitte von Wenholthausen.

Die Ortschaft Wenholthausen wird urkundlich zum ersten Male im Jahr 1288 erwähnt, als ein dort gelegener Bauernhof dem Kloster in Rumbeck übertragen wurde. Zu den Zeugen dieses Vertrages gehörte Godefriedus, der möglicherweise damals Pfarrer in Wenholthausen war. Allem Anschein nach ist die im Jahre 1971 abgebrochene Kirche wenige Jahrzehnte zuvor erbaut worden, denn die architektonischen Beschreibungen sowie die Gewölbestrukturen lassen als Entstehungszeit den Übergang vom romanmischen auf den gotischen Stil erkennen. Bei Renovierungsarbeiten im Jahr 1898 stieß man auf Reliquien und auf ein Siegel, welches nach Auskunft Sachkundiger aus der Zeit von 1220 bis 1240 stammt. Das Kirchengebäude war aus steinsichtigen, wetterfesten Grauwacke gebaut. Demgegenüber zeigte der Turm immer wieder Bruchstellen, so dass er im Jahr 1819 nach einem kräftigen Sommergewitter zusammenbrach und erst 1885 neu erbaut wurde. Als im Jahr 1971 die neue Kirche errichtet wurde, ließ man den Turm bestehen, so dass er nun mit dem Neubau eine harmonische Einheit bildet. Namenspatronin ist die hl. Cäcilia, deren Fest am 22. November begangen wird.

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Kapelle der schmerzhaften Muttergottes

Kapelle der schmerzhaften Muttergottes auf dem Drüpel

Auf dem Drüpel über Bremke finden wir die Kapelle der schmerzhaften Muttergottes neben einem Wegkreuz. Von Frielinghausen führt ein Kreuzweg den aphaltierten Weg hinauf.

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Fatimakapelle

Fatimakapelle auf dem Drüpel

Ebenfalls auf dem Drüpel, in unmittelbarer Nähe zur Kapelle der schmerzhaften Muttergottes, befindet sich die Fatimakaeplle. Sie steht unter pflegerischer Obhut der Schützenbruderschaft Bremke. Sie wurde mehrfach renoviert (zuletzt 1993). Zwei dort angebrachte Tafeln erinnern an die Gefallenen und Vermissten der beiden Weltkriege. Am Volkstrauertag (mitte November) wird hier alljährlich der Gefallenen gedacht.

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Kreuzweg

Die Stationen des Kreuzwegs in Frielinghausen

Vom Ortsteil Frielinghausen führt ein Weg hinauf zum Drüpel. Am Wegesrand finden sich die einzelnen Stationen des Kreuzwegs. Sie wurden auf dem Foto zu einer Collage zusammengeführt.

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