Kornfeld
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Die „Glöckner“ gehen in den Ruhestand

St. Peter und Paul Eslohe

Zwei gestandene Esloher Männer, die jahrzehntelang einen Dienst versahen, der im Hintergrund ausgeübt wurde und von dem dennoch viele dann „hörten“: Heinz Müller und Gerhard Hoffmann. Sie waren für das Läuten der Glocken der St. Peter und Paul-Kirche während der Prozessionen zuständig — während der Spendung des sakramentalen Segens und wenn der Zug sich wieder in Gang setzte. Heinz Müller hat seit mehr als 60 Jahren für das Geläut gesorgt, Gerhard Hoffmann 55 Jahre.

Mit Schmunzeln erzählen sie, wie sie zu Beginn ihrer Tätigkeit die entsprechenden Zeichen durch das Winken von Taschentüchern bekamen. Dazu saß dann einer im „Fahnenloch“ des Kirchturmes, beobachtete das Prozessionsgeschehen und gab dann das Kommando weiter, mit dem Läuten zu beginnen. Regelrecht modern wurde es dann Mitte der 70iger Jahre, als die beiden die Funkgeräte der Esloher Feuerwehr nutzen konnten, um sich zu verständigen.
Mit ihren ehrenamtlichen Dienst haben sie vier Esloher Pfarrer unterstützt: Josef Krawinkel, Johannes Arens, Wolfgang Brieden und zuletzt noch Ludger Vornholz. Dieser sagte jetzt zusammen mit Petra Vormweg vom Pfarrgemeinderat und Winfried Karger vom Kirchenvorstand herzlich Dankeschön für ihren langjährigen Einsatz. Gut, dass sich auch schon ein Nachfolger gefunden hat: Christian Siewers wird ihre Aufgabe übernehmen. B. Klens

Foto: v.l.n.r. Gerhard Hoffmann, Petra Vormweg, Ludger Vornholz, Heinz Müller, Wilfried Karger, Christian Siewers

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