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Kirchenmusik im pastoralen Raum Schmallenberg-Eslohe

Übersicht über die unterschiedlichen kirchenmusikalischen Angebote

Hier finden sich die kirchenmusikalischen Angebote
im pastoralen Raum Schmallenberg-Eslohe...


Arbeitskreis Kirchenkonzerte

in St. Alexander, Schmallenberg


Nach Renovierung der Pfarrkirche und Restaurierung der Klais-Orgel in den Jahren 2012  -2013 sollte der Musik in St. Alexander wieder größere Bedeutung zukommen. Dazu hat sich 2015 ein Arbeitskreis gefunden, der aus Mitgliedern des Pfarrgemeinderates, des Kirchenvorstandes und des Freundeskreises St. Alexander besteht. Aktuell gehören dem Arbeitskreis folgende Personen an:

  • Beate Henrichs
  • Anja Kresin
  • Dieter Mönig
  • Paul Siepe, Ansprechpartner, Tel. 02972 1466
  • Martina Vogd

Seit 2017 finden jährlich sechs Konzerte in St. Alexander statt. Im Mittelpunkt der Konzertreihe steht die Klais-Orgel von 1944. Der Arbeitskreis Kirchenkonzerte lädt Künstlerinnen, Künstler, Vokal- und Instrumentalensembles ein, die auf einem hohen Niveau musizieren und deren Musik dem Kirchenraum angemessen ist.


„Konzerte 2022“ in St. Alexander Schmallenberg

Geplantes Konzertprogramm


Der Arbeitskreis Kirchenkonzerte in St. Alexander Schmallenberg stellt sein Konzertprogramm für das kommende Jahr vor.
 

Die Konzertreihe beginnt mit einem Bläserkonzert am 27. Februar 2022 (Karnevalssonntag). Zu Gast ist das Posaunenquartett OPUS 4 aus Leipzig. Das Quartett mit Posaunisten des Gewandhausorches-ters zu Leipzig wurde 1994 gegründet. Heute besteht das Ensemble aus dem Leiter Jörg Richter, Mitbegründer Dirk Lehmann, beide vom Gewandhausorchester zu Leipzig, Michael Peuker, stellv. Soloposaunist der Sächsischen Bläserphilharmonie, Wolfram Kuhnt, Mitglied der Staatskapelle Halle, und dem freischaffenden Musiker Hans-Martin Schlegel.
 

Weiter geht es mit einem Orgelkonzert am 24. April 2022. Der renommierte Konzertorganist und Kompo-nist Hans-André Stamm aus Lever-kusen spielt an der Klais-Orgel von 1944 in St. Alexander. Schon zweimal begeisterte er das Publikum in Schmallenberg mit seinem virtuosen Spiel und seiner Registrierkunst, zu-letzt am 03.03.2019 (Konzert für Orgel und 2 Trompeten).
 

Ein Konzert für vier Saxophone steht am 15. Mai 2022 auf dem Programm. Das Chameleon-Saxophon-Quartet aus Meschede spielt nach 2019 zum zweiten Mal in der Kath. Pfarrkirche. Zu den Highlights des Ensembles gehörten ein Auftritt bei einer Veranstal-tung des Bundespräsidenten am Brandenburger Tor in Berlin genauso wie zahlreiche Konzerttourneen durch England, Schottland und Irland.
 

Nach der Sommerpause wird die Konzertreihe am 25. September 2022 mit einem Konzert für Flöte und Gitarre fortgesetzt. Das Arie Duo aus Dortmund wird dieses vielversprechende Konzert gestalten. Die Flötistin Anita Vitkoczi-Farkas und der Gitarrist Juan Carlos Arancibia Navarro lernten sich während ihres Studiums an der Hoch-schule für Musik Detmold kennen. Seit 2008 hat das Duo über 300 Kon-zerte in Europa und Südamerika gege-ben, zahlreiche Preise gewonnen und mehrere CDs aufgenommen.


Am 16. Oktober 2022 findet ein Kammerkonzert mit dem Trio archipercussione aus Hattingen statt. Das Ensemble ist ein vielbeachtetes Kammermusiktrio mit einer einzigartigen Klang-kombination von Streichinstrumenten und der perkussiven musikalischen Welt. Das Trio besteht aus Michael Nachbar (Violine / Schlaginstrumente), Benjamin Nachbar (Viola / Schlag-instrumente) und Günther Wiesemann (Orgel / Sprecher / Schlaginstrumente). Jeder einzelne aus dem Trio kann auf eine weitreichende musikalische Erfahrung mit Auftritten in verschiedenen europäischen Ländern sowie im Rundfunk zurückblicken. Günther Wiesemann ist zudem bekannt als Komponist. Sein Werkverzeichnis umfasst derzeit etwa 500 Werke aller Genres der zeitgenössischen Musik.


Die Konzertreihe endet am 30. Dezember 2022 mit dem Weihnachtskonzert des Kammerchores Schmallenberg unter der Leitung von Ulrich Schauerte. In den 48 Jahren seines Bestehens hat sich der Kammerchor Schmallenberg ein enorm breitgefächertes Repertoire an weihnachtlicher Musik erarbeitet. Ein hohes Anliegen war immer, dass die Literaturauswahl stets dem Geheimnis der Menschwer-dung Christi verpflichtet war.
An dieser Stelle sei erwähnt, dass Ulrich Schauerte, am 17. September 1972 sein erstes Orgelkonzert in St. Alexander gegeben hat. Aus diesem Anlass ist im September 2022 ein Jubiläumskonzert geplant, das zusätzlich zur Konzertreihe stattfindet. Der genaue Termin steht noch nicht fest, wird aber rechtzeitig bekanntgegeben.
Nähere Informationen zu den Kirchenkonzerten 2022 finden Interessierte in einem Programmfolder, der ab Weihnachten in einigen Kirchen des Pastoralverbundes Schmallenberg-Eslohe ausliegt oder unter https://www.pv-se.de/kirchliches leben/kirchenkonzerte/

Der Folder ist auch bei einigen Banken und Sparkassen sowie in mehreren Schmallenberger Hotels erhältlich.

02.12.2021 / Paul Siepe

Folder Konzerte 2022

Festliches Orgelkonzert zur Osterzeit

Organist: Hans-André Stamm


Schmallenberg. Der Arbeitskreis Kirchenkonzerte in St. Alexander Schmallenberg lädt am Osteroktavtag zu einem festlichen Orgelkonzert in der St. Alexander-Kirche ein. Hans-André Stamm - Konzertorganist und Komponist - wird am Sonntag, 24. April 2022 bereits zum dritten Mal an der Schmallenberger Klais-Orgel konzertieren.

Er spielt Werke von J. S. Bach, Eugène Gigout, Charles-Marie Widor, Alexandre Guilmant, Maurice Duruflé, Louis Vierne und eigene Kompositionen. 
Hans-André Stamm, wurde 1958 in Leverkusen geboren. Bereits im Alter von 11 Jahren begann er mit einer regen Konzerttätigkeit als Orgelvirtuose im In- und Ausland, studierte Orgelspiel in Lüttich und Kath. Kirchenmusik in Düsseldorf. Er komponierte und veröffentlichte Werke für Klavier, Orgel, kammermusikalische Besetzungen, Chor und Orchester, drei Märchenopern sowie Filmmusiken und nahm als Interpret zahlreiche Tonträger von Orgel- bis Weltmusik auf. Derzeit lebt er als freischaffender Komponist und konzertierender Organist in Leverkusen. Die jahrzehntelange Beschäftigung mit Weltmusik, vor allem mit Celtic Folk, lässt er gerne wirkungsvoll in seinen Personalstil einfließen.

Konzertbeginn ist um 16.00 Uhr (Einlass ab 15.30 Uhr). Der Eintritt beträgt € 12,00 (Schüler, Studenten zahlen € 6,00).

Chameleon-Saxophone-Quartet musiziert in St. Alexander Schmallenberg

Vielfarbige Musik und humorvolle Interpretationen


Schmallenberg. Auf Einladung des Arbeitskreises Kirchenkonzerte in St. Alexander Schmallenberg konzertiert am Sonntag, 15. Mai 2022, das Chameleon-Saxophone-Quartet aus Meschede in der Kath. Pfarrkirche St. Alexander Schmallenberg. Nach 2019 ist das Ensemble zum zweiten Mal zu Gast in Schmallenberg.

Graham Mark Ellis gründete 1984 sein erstes Saxophonquartett. Die Vielfalt musikalischer Stilrichtungen gab dem Ensemble 1994 schließlich den Namen „CHAMELEON“. Das umfangreiche Programm reicht von der Klassik über Folk und Pop bis hin zum Jazz und umfasst sowohl Originalwerke als auch Bearbeitungen für Saxophonquartett aus verschiedenen Epochen. Der bevorzugte Schwerpunkt des Ensembles liegt im Bereich der Klassik, eine Tatsache, die immer noch große Teile des Publikums in seiner Vorstellung von ‚Saxophone-Musik‘ angenehm überrascht. Schon oft konnte das Chameleon- Saxophone-Quartet mit vielfarbiger Musik und humorvollen Interpretationen das Publikum bei Auftritten im In- und Ausland begeistern. Zahlreiche Konzerttourneen führten die vier Musiker u. a. nach England, Schottland und Irland. 

In Schmallenberg stehen u. a. Originalkompositionen für Saxophonquartett von Robert Planel und Gordon Jacob auf dem Programm, ferner Bearbeitungen klassischer Werke von Gabriel Fauré und Pjotr Iljitsch Tschaikowski und außerdem keltische Musik. Auch eine Bearbeitung von den Beatles wird zu hören sein.

Graham Mark Ellis (Sopransaxophon), Gründer des Quartetts, wurde 1956 in Blockley/England geboren und lebt seit 1977 in Deutschland. Er ist Lehrer für Saxophon, Klarinette und Querflöte an der Musikschule des Hochsauerlandkreises.

Christina Schütte (Altsaxophon) gehört seit 1992 zum Quartett. Sie studierte Instrumentalpädagogik bei Wolfgang Bleibel und Simone Otto an der Musikhochschule Münster. Christina Schütte ist Lehrerin für Saxophon und Klarinette an der Musikschule des Hochsauerlandkreises.  

Nina Middel (Tenorsaxophon) ist seit 2000 Mitglied des Ensembles. Sie studierte Anglistik und Wirtschaftswissenschaften in Kassel und Dublin und arbeitet als Marketing-Managerin im Sauerland.

Alexandra Börger (Baritonsaxophon) wurde 2008 Mitglied des Quartetts. Sie studierte Lehramt Sekundarstufe I mit den Fächern Mathematik und Musik, Hauptfach: Klarinette. Als Lehrerin unterrichtet sie diese Fächer an der St. Walburga Realschule Meschede.

Das Konzert beginnt um 16:00 Uhr (Einlass ab 15:30 Uhr), der Eintrittspreis beträgt 12,00 € (Schüler und Studenten 6,00 €).

 

Paul Siepe


KIRCHENCHOR COBBENRODE

Breites Repertoire an Chormusik

Der Kirchenchor St. Nikolaus Cobbenrode besteht seit 1995.  Aktuell singen 24 aktive Mitglieder in vier Stimmen ein breites Repertoire von Kirchenmusik bis hin zu englischen Popsongs. Auftritte gibt es in Gottesdiensten, bei Firmung und Kommunion, auf Hochzeiten und Jubiläen, bei diversen Chorfesten in der Region oder auch dem spirituellen Sommer. Außerdem richtet der Kirchenchor Cobbenrode alle zwei Jahre ein eigenes Weihnachtskonzert aus. 

Die Chorproben finden immer Mittwoch von 19:00 - 20:30 Uhr im Haus der Begegnung (Zur Heßmecke 3) in Cobbenrode statt.  Wer Spaß am Singen hat, ist jederzeit herzlich eingeladen bei einer Probe vorbeizuschauen! Kontakt: Doris Schön 02973/3393


Die Glocken von St. Alexander

Eine wechselvolle Geschichte

„Schon viele Glocken haben ihr Geläut über den Dächern von Schmallenberg erschallen lassen. So hat die alte Kirche 1717 drei Glocken im großen Turm gehabt, dazu eine sogenannte Chorglocke im kleinen Türmchen.“ So heißt es in dem Beitrag „Die Glocken von St. Alexander“ in der Festschrift zum 75. Kirchweihjubiläum 1986.

Im ersten Weltkrieg wurden 1918 die Glocken beschlagnahmt, abmontiert und abtransportiert. Erst 1923 erhielt Schmallenberg vier neue Glocken, die am 23. Juni des Jahres geweiht wurden. Keine 20 Jahre später, im April 1942, mussten drei Glocken erneut abgegeben werden - wieder für Kriegszwecke. Nur die Chorglocke durfte „als Restgeläute“ verbleiben. Dafür musste man die Glocke der Kapelle auf dem Werth der Kriegsmaschinerie zur Verfügung stellen.

„1947 hat die Pfarrkirche St. Alexander ein großes Geläut aus vier Glocken, gegossen von der Glockengießerei Albert Junker in Brilon mit den Schlagtönen c‘-es‘-f‘-as‘, erhalten. Die Glocken sind in der sehr schweren Rippenkonstruktion gegossen und bestehen aus „Briloner Sonderbronze“, einer Siliziumbronze aus Kupfer, Silizium und Zink[1].“ Die Glockenweihe erfolgte am 29. September 1947.

Nach dem Abbruch des alten Kirchturms 2001 sind die Glocken zunächst bei der Firma Feldhaus abgestellt worden, wo der Glockensachverständige Theo Halekotte aus Werl sie, zusammen mit Pfarrer Dr. Gerhard Best, im August 2001 untersucht hat.

Eine Klanganalyse ergab Unstimmigkeiten bei der großen und der drittgrößten Glocke.  Das Geläut ließ keine eindeutige Melodie erkennen. Da die Glocken im Klangverhalten qualitativ deutlich über dem Durchschnitt damaliger Glocken stehen, empfahl der Glockensachverständige in seinem Gutachten vom August 2001, die Glocken 1 und 3 insgesamt tiefer stimmen zu lassen und die Glocke 4 auf den erreichten Wert von Glocke 3 einzustimmen, was dann durch die Glockengießerei Rincker in Sinn/Hess. ausgeführt wurde. „Somit ist die Stimmung nunmehr einwandfrei und alle Intervalle zwischen mehreren und allen Glocken sind sauber.“

Dem Vorschlag Halekottes, gleichzeitig das Geläute um eine fünfte Glocke mit dem Schlagton "c‘‘

zu erweitern, hat der Kirchenvorstand ebenfalls zugestimmt. Diese Glocke ist durch die Glockengießerei Petit & Gebr. Edelbrock, Gescher, gegossen worden. Am 25. Juli 2004 fand die Glockenweihe durch Pfarrer Werner Beule statt.

Die Glocken im Einzelnen:

Glocke 1 Joseph (Friedensglocke)
Gussjahr: 1947 Ton: c‘
Durchmesser: 1,630 m
Gewicht: 2581 kg

Glocke 2 Maria (Marienglocke)    
Gussjahr: 1947 Ton: es‘
Durchmesser: 1,378 m
Gewicht: 1537 kg

Glocke 3 Alexander
Gussjahr: 1947 Ton: f‘
Durchmesser: 1,232 m
Gewicht: 1080 kg

Glocke 4 Valentin
Gussjahr: 1947 Ton: as‘
Durchmesser: 1,028 m
Gewicht: 648 kg
Glocke 5 Antonius v. Padua
Gussjahr: 2004 Ton: c‘‘
Durchmesser: 0,869 m
Gewicht: 457 kg
Glocke 6 Dachreiterglocke
Gussjahr: 1923 Ton: a‘‘ (?)
Durchmesser: 0,480 m
Gewicht: 65 kg

Glocke 7 (Kapelle auf dem Werth) Valentin   
Gussjahr: 1956
Ton, Durchmesser, Gewicht: Unbekannt
Läutet stets bei Beerdigungen.