Hier finden sich die kirchenmusikalischen Angebote
im pastoralen Raum Schmallenberg-Eslohe...
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Nach Renovierung der Pfarrkirche und Restaurierung der Klais-Orgel in den Jahren 2012 -2013 sollte der Musik in St. Alexander wieder größere Bedeutung zukommen. Dazu hat sich 2015 ein Arbeitskreis gefunden, der zunächst aus fünf Mitgliedern des Pfarrgemeinderates, des Kirchenvorstandes und des Freundeskreises St. Alexander bestand. Aktuell gehören dem Arbeitskreis folgende Personen an:
Im Mittelpunkt der Konzertreihe steht die Klais-Orgel von 1944. Der Arbeitskreis Kirchenkonzerte lädt Künstlerinnen, Künstler, Vokal- und Instrumentalensembles ein, die auf einem hohen Niveau musizieren und deren Musik dem Kirchenraum angemessen ist.






Schmallenberg. Abwechslungsreiche „Konzerte 2026“ verspricht der Arbeitskreis Kirchenkonzerte in St. Alexander Schmallenberg, der kurz vor dem Jahreswechsel sein neues Programm vorstellt.
Eröffnet wird die Konzertreihe am Sonntag, 08. Februar 2026 vom Bläserquintett „Reine Blechsache“. Das Ensemble wurde 2011 gegründet und spielt seit 2025 in neuer klassischer Quintett-Besetzung mit zwei Trompeten, Horn, Posaune und Tuba. Neben Originalwerken für Blechbläserkammermusik erklingen klangvolle Arrangements von der Barockzeit bis zur Moderne, die das Ensemble mit frischem Klang und großer Musikalität interpretiert.
Weiter geht es am Sonntag, 01. März 2026 mit einem Konzert für Orgel & Trompete. Das Duo „Concerto Maestoso“ mit Martin Schröder (Trompete / Corno da caccia) und Hans-André Stamm (Orgel) tritt seit 16 Jahren gemeinsam auf. Ihre Programme verbinden festliche Barockmusik von Bach, Händel, Telemann, Mozart u. a. mit eigenen Werken Stamms, die oft von keltischer Folklore beeinflusst sind und sich durch tänzerische Rhythmen und eingängige Melodik auszeichnen. „Concerto Maestoso“ konzertiert nach Mai 2017 zum zweiten Mal in der Schmallenberger Pfarrkirche.
Ein Konzert für Gitarre & Mandoline steht am Sonntag, 13. September 2026 im Programm. Spielfreude, höchste Präzision im Zusammenspiel und die Suche nach neuen Wegen vereinen das 2022 gegründete Duo Westklang. Daniel Ahlert (Mandoline) kann bereits auf eine langjährige internationale Solisten- und Kammermusikkarriere mit vielen hundert Konzerten zurück blicken. Nicola Yasmin Stock (Gitarre) konzertiert als Solistin regelmäßig sehr erfolgreich auf Festivals in Asien, Europa und Südamerika und gibt Meisterkurse. Ihr besonderer Einsatz gilt dem weitgehend unbekannten Gitarrenrepertoire weiblicher Komponisten. Im Mai 2023 begeisterte das Duo Westklang schon einmal die Zuhörerinnen und Zuhörer in St. Alexander.
Am Sonntag, 11. Oktober 2026 ist erneut das Duo Imaginaire mit einem Konzert für Harfe & Klarinette in Schmallenberg zu Gast. Mit besonderer Leidenschaft widmen sich Simone Seiler-Corbett (Harfe) und John Corbett (Klarinette) der Musik der Romantik und Moderne. Immer wieder spüren sie vergessenen Werken nach, holen unbekannte Schätze ans Licht oder lassen durch eigene Arrangements bekannte Stücke in einem neuen Klanggewand erstrahlen. So wird jedes Konzert zu einer Entdeckungsreise – mal poetisch, mal temperamentvoll, immer aber mit feinem Gespür für Klangfarben und Nuancen.
Höhepunkt der „Konzerte 2026“ ist am Donnerstag, 03. Dezember 2026 ein Konzert mit der Philharmonie Südwestfalen. Unter der Leitung des neuen Chefdirigenten Ingmar Beck spielt die Philharmonie in großer Kammerorchesterbesetzung Werke von Georg Philipp Telemann, Johann Sebastian Bach und Arcangelo Corelli. Freunde der Barockmusik dürfen sich auf dieses besondere Konzert in der Adventszeit schon jetzt freuen.
Nähere Informationen finden Interessenten in einem kleinen Programmheft, das in mehreren Kirchen, Kreditinstituten und Hotels ausliegt und unter https://www.pv-se.de/kirchliches-leben/kirchenkonzerte/
(06.12.2025 / Paul Siepe)
Der HeartChor Cobbenrode (vorher Kirchenchor St. Nikolaus) besteht seit 1995. Aktuell singen 24 aktive Mitglieder zwischen 8 und 88 Jahren in vier Stimmen ein breites Repertoire von Kirchenmusik bis hin zu englischen Popsongs. Auftritte gibt es in Gottesdiensten, bei Firmung und Erstkommunion, auf Hochzeiten und Jubiläen, bei diversen Chorfesten in der Region oder auch dem spirituellen Sommer (s. Foto). Außerdem richtet der Kirchenchor Cobbenrode alle zwei Jahre ein eigenes Weihnachtskonzert aus.
Die Chorproben finden immer Mittwoch von 19:00 - 20:30 Uhr im Haus der Begegnung (Zur Heßmecke 3) in Cobbenrode statt.
Wer Spaß am Singen hat, ist jederzeit herzlich eingeladen, bei einer Probe vorbeizuschauen!
Kontakt: Doris Schön 02973/3393
„Schon viele Glocken haben ihr Geläut über den Dächern von Schmallenberg erschallen lassen. So hat die alte Kirche 1717 drei Glocken im großen Turm gehabt, dazu eine sogenannte Chorglocke im kleinen Türmchen.“ So heißt es in dem Beitrag „Die Glocken von St. Alexander“ in der Festschrift zum 75. Kirchweihjubiläum 1986.
Im ersten Weltkrieg wurden 1918 die Glocken beschlagnahmt, abmontiert und abtransportiert. Erst 1923 erhielt Schmallenberg vier neue Glocken, die am 23. Juni des Jahres geweiht wurden. Keine 20 Jahre später, im April 1942, mussten drei Glocken erneut abgegeben werden - wieder für Kriegszwecke. Nur die Chorglocke durfte „als Restgeläute“ verbleiben. Dafür musste man die Glocke der Kapelle auf dem Werth der Kriegsmaschinerie zur Verfügung stellen.
„1947 hat die Pfarrkirche St. Alexander ein großes Geläut aus vier Glocken, gegossen von der Glockengießerei Albert Junker in Brilon mit den Schlagtönen c‘-es‘-f‘-as‘, erhalten. Die Glocken sind in der sehr schweren Rippenkonstruktion gegossen und bestehen aus „Briloner Sonderbronze“, einer Siliziumbronze aus Kupfer, Silizium und Zink[1].“ Die Glockenweihe erfolgte am 29. September 1947.
Nach dem Abbruch des alten Kirchturms 2001 sind die Glocken zunächst bei der Firma Feldhaus abgestellt worden, wo der Glockensachverständige Theo Halekotte aus Werl sie, zusammen mit Pfarrer Dr. Gerhard Best, im August 2001 untersucht hat.
Eine Klanganalyse ergab Unstimmigkeiten bei der großen und der drittgrößten Glocke. Das Geläut ließ keine eindeutige Melodie erkennen. Da die Glocken im Klangverhalten qualitativ deutlich über dem Durchschnitt damaliger Glocken stehen, empfahl der Glockensachverständige in seinem Gutachten vom August 2001, die Glocken 1 und 3 insgesamt tiefer stimmen zu lassen und die Glocke 4 auf den erreichten Wert von Glocke 3 einzustimmen, was dann durch die Glockengießerei Rincker in Sinn/Hess. ausgeführt wurde. „Somit ist die Stimmung nunmehr einwandfrei und alle Intervalle zwischen mehreren und allen Glocken sind sauber.“
Dem Vorschlag Halekottes, gleichzeitig das Geläute um eine fünfte Glocke mit dem Schlagton "c‘‘
zu erweitern, hat der Kirchenvorstand ebenfalls zugestimmt. Diese Glocke ist durch die Glockengießerei Petit & Gebr. Edelbrock, Gescher, gegossen worden. Am 25. Juli 2004 fand die Glockenweihe durch Pfarrer Werner Beule statt.
Die Glocken im Einzelnen:
| Glocke 1
Joseph (Friedensglocke)
Gussjahr: 1947 Ton: c‘ Durchmesser: 1,630 m Gewicht: 2581 kg | Glocke 2
Maria (Marienglocke)
Gussjahr: 1947 Ton: es‘ Durchmesser: 1,378 m Gewicht: 1537 kg | Glocke 3
Alexander
Gussjahr: 1947 Ton: f‘ Durchmesser: 1,232 m Gewicht: 1080 kg |
| Glocke 4
Valentin
Gussjahr: 1947 Ton: as‘ Durchmesser: 1,028 m Gewicht: 648 kg | Glocke 5
Antonius v. Padua
Gussjahr: 2004 Ton: c‘‘ Durchmesser: 0,869 m Gewicht: 457 kg | Glocke 6
Dachreiterglocke
Gussjahr: 1923 Ton: a‘‘ (?) Durchmesser: 0,480 m Gewicht: 65 kg |
Glocke 7 (Kapelle auf dem Werth) Valentin Gussjahr: 1956 Ton, Durchmesser, Gewicht: Unbekannt Läutet stets bei Beerdigungen. |