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Institutionelles Schutzkonzept zur Prävention von sexualisierter Gewalt

Finanzausschuss des Pastoralverbundes beschließt Konzept

In der letzten Sitzung des Finanzausschusses in Gleidorf wurde den Kirchenvorständen durch Verena Grobbel, Präventionsfachkraft des Pastoralverbundes, das Konzept zum Schutz vor sexualisierter Gewalt vorgestellt und nach ausführlicher Diskussion als Institutionelles Schutzkonzept für den gesamten pastoralen Raum beschlossen. 

In den Ausführungsbestimmungen  der  Präventionsordnung des Erzbistums Paderborn wird  festgehalten, dass jeder kirchliche Rechtsträger, ausgehend von einer Risikoanalyse, ein institutionelles  Schutzkonzept für seinen  Zuständigkeitsbereich zu erstellen hat. Damit  nicht in jeder der 28 Gemeinden von den Kirchenvorständen  ein  eigenes  Schutzkonzept erarbeitet werden muss und unterschiedliche  Konzepte entstehen,  hat man sich  im Pastoralverbund Schmallenberg-Eslohe auf die Erarbeitung eines gemeinsamen Institutionellen Schutzkonzepts geeinigt.

Das Ziel  ist  es, in  allen Bereichen am  Aufbau einer „Kultur der Achtsamkeit“ mitzuwirken und die Diskussion über deren Verbindlichkeit aufrecht zu erhalten. Das Institutionelle Schutzkonzept soll dazu beitragen, Haltungen  und  Verhalten zu reflektieren, um dadurch handlungsleitende Orientierung und  Sicherheit im Gemeindealltag zu  bekommen.
Es befähigt dazu, Verantwortung für den Schutz der uns anvertrauten Kinder und Jugendlichen sowie schutz- und hilfebedürftigen Erwachsenen zu übernehmen. In unseren Gemeinden soll Prävention von sexualisierter Gewalt Bestandteil jedes Handelns sein. Dies wird wahrgenommen durch genaues Hinsehen, klares Benennen von Grenzverletzungen und sexuellen  Übergriffen, verbunden mit der Bereitschaft zu notwendigen Veränderungen, die zum Schutz vor sexualisierter Gewalt beitragen.

Das vollständige Konzept kann hier eingesehen oder heruntergeladen werden: 

Download Schutzkonzept
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