Schmallenberg vor dem Wilzenberg
Kreuz WilzenbergMaigloeckchen

St. Luzia, Altenilpe

St. Luzia Kirche
St. Luzia Kirche Altenilpe
Innenansicht St. Luzia Altenilpe
Madonnenikone aus der alten Kapelle von 1890
Kirchweihe am 08.11.1921 in der St. Luzia Kirche in Altenilpe
Historische Ansichtskarte aus Altenilpe
alte Kapelle in Altenilpe
BAUJAHR: 1921

Um 1600 wurde in Altenilpe eine Kapelle erwähnt, die dem Hl. Jodokus geweiht war.
Diese Kapelle war baufällig und musste 1888 abgerissen werden.

1890 ersetzte man sie durch eine wesentlich größere Kapelle. Pfarrer Schoene aus Dorlar weihte sie zu Ehren der Hl. Luzia (jetziger Eingangsbereich). Der Hochaltar und die Luzia-Statue stammen noch aus dieser Kapelle.

30 Jahre nach dem Kapellenbau im Jahre 1920 gründeten die Bewohner aus Altenilpe und Sellinghausen eine eigenständige Kirchengemeinde und die Kapelle wurde zur Kirche ausgebaut und erweitert.

Viele Arbeitsstunden wurden von den Dorfbewohnern aus Altenilpe und Sellinghausen ehrenamtlich geleistet. Die Ausstattung der Kirche wurde ebenfalls durch Spenden von Gemeindemitgliedern ermöglicht. 
Die Kirchweihe erfolgte am 08.11.1921 durch Pfarrer Kaufmann aus Dorlar.

Sie wurde von der Stadt Schmallenberg zum Denkmal des Jahres 2021 ausgewählt, hier ist das Kalenderblatt 

SCHUTZPATRON: St. Luzia

BESONDERHEITEN:

St. Luzia ist eine dreijochige Hallenkirche aus dem Jahre 1921, in die ein Teil der alten Kapelle aus dem Jahre 1890 einbezogen wurde. Spätbarocker Hochaltar.
Nach umfangreichen Renovierungen 1967 und 2002 und 2021 ist die heutige Kirche ein Ort, der zur Ruhe und zum Gebet einlädt. Ihre sanfte Farbgebung strahlt Ruhe und Wärme aus. Ein Ort der Besinnung.

ADRESSE:

Altenilpe 12
57392 Schmallenberg

ÖFFNUNGSZEITEN:

täglich

Der Kath. Friedhof in Altenilpe

für die Dörfer Altenilpe und Sellinghausen

Friedhof Altenilpe
Pieta auf dem Friedhof
Kreuz auf dem Friedhof
Reihengräber
Urnengräber
Wiesengräber
BAUJAHR: 1923

Bis 1923 wurden die Verstorbenen aus Altenilpe und Sellinghausen auf dem Dorlarer Friedhof bestattet, der sich noch neben der St. Hubertuskirche befand.Im Jahre 1923 wurde der Altenilper Friedhof für die Verstorbenen aus Altenilpe und Sellinghausen von der Kath. Kirchengemeinde St. Luzia Altenilpe errichtet. Die Grabstätten wurden als Reihengrabstätten (Einzelgräber) mit Gestaltungsmöglichkeit angelegt. In der Zeit von 1923 -2024 fanden in Altenilpe 349 Verstorbene auf dem Friedhof ihre letzte Ruhestätte.

Seit 2009 gibt es auch die Möglichkeit einer Urnenbestattung. Die Nachfrage nach dieser Bestattungsform hat uns bewogen diese Bestattung anzubieten.

Eine weitere Form der Bestattung ist in  Altenilpe das Rasen- oder Wiesengrab. Durch die pflegeleichte und ansprechende Gestaltung ist sie seit 2016 die beliebteste Bestattungsform in Altenilpe. Eine Erweiterung des Wiesengrabfeldes wurde aufgrund der großen Nachfrage  im letzten Jahr zum größten Teil in Eigenleistung erbracht.
Ein Rasengrab ist eine Form des Erdgrabes, das für die Beisetzung eines Sarges genutzt wird. Auf der Grabstelle gibt es keine Bepflanzung und auf die Einfassung der Grabstelle wird verzichtet. Die Grabstelle wird als Rasenfläche eingesät. Vor der Rasenfläche befindet sich ein eingegrenzter Streifen aus Kieselsteinen. Auf diesem wird ein 50 x 50cm und 7mm starker Gedenkstein vor jedem Grab angebracht. Bei dieser Form der Grabstelle übernimmt die Kirchengemeinde die gesamte Pflege der Grabstelle für die Dauer der Ruhezeit des Verstorbenen.

Von 2016 bis 2023 gab es in Altenilpe: 28 Bestattungen
-  3 x  Reihengrabbestattungen 
-  6 x  Urnengrabbestattungen 
- 19 x  Wiesengrabbestattungen

Der Altenilper Friedhof besticht durch sein gepflegtes Erscheinungsbild und die liebevoll gestalteten Grabstätten. Der Kirchenvorstand und die Nachbarschaften aus den beiden Dörfern, leisten die Pflege des Friedhofs. Dadurch trägt sich der Friedhof von selbst.

Info zur Friedhofsgebührensatzung: Friedhofsgebührensatzung Altenilpe

Info zur Friedhofsatzung: Friedhofssatzung Altenilpe

Kapelle in Sellinghausen

Marien-Altar in der St. Blasius Kapelle
Deckengemälde des hl. Blasius
BAUJAHR: 1887

In den 1880er Jahren machten sich die Sellinghauser an den Bau einer eigenen Kapelle. Das Grundstück mitten im Dorf, ebenso wie das Bauholz, schenkten die Einwohner. Die Bausteine wurden in den umliegenden Steinbrüchen gebrochen. Die meisten Arbeiten führte man in Eigenleistung durch. Der um 1700 gefertigte neubarocke Hochaltar stand etwa bis 1885 als Seitenaltar "St. Maria" in der Pfarrkirche in Reiste. Da er dort nicht mehr gebraucht wurde, gab man ihn an die Sellinghauser ab. Am 05.07.1887 weihte Pfarrer Schoene aus Dorlar die Kapelle feierlich ein, zu Ehren der Unbefleckten Empfängnis Mariens und des Hl. Blasius.

Neben den häufigen kleineren Instandhaltungsarbeiten restaurierte der Kirchenmaler Bergenthal aus Oberschledorn im Jahre 1951 den Hochalter und malte das Blasiusbildnis an der Decke. Im Jahre 1989 verlegte man einen neuen Marmorfußboden und schaffte neue Sitzbänke an, in den Folgejahren wurde das Schieferdach neu eingedeckt.

SCHUTZPATRON: Hl. Blasius

BESONDERHEITEN:

Trotz des Marienaltares gilt der hl. Blasius als Schutzpatron. Der Gottesdienst zur Feier des Patronatsfestes am 3. Februar in Verbindung mit dem Austeilen des Blasiussegens wird bis zum heutigen Tag alljährlich in der Kapelle gefeiert.

ADRESSE:

Alte Dorfstraße 4

57392 Schmallenberg-Sellinghausen

ÖFFNUNGSZEITEN:

täglich von 9.00 Uhr bis 18.00 Uhr

Zeichen am Wegesrand

Altenilpe/Sellinghausen

Wegekreuz mit Linde auf dem Selmen
Heiligenhäuschen der Fam. Hallmann in Sellinghausen
Inschift: O Maria Hilf Erbaut zu Ehren Mariens 1954
Madonna im Heiligenhäuschen
der Familie Hallmann in Sellinghausen
Heiligenhäuschen der Fam. Stockhausen in Sellinghausen
Pieta im Heiligenhäuschen
der Familie Stockhausen in Sellinghausen
Bildstock auf Hellermanns Hof
mit Marienstatue

Aus den unterschiedlichsten Motiven heraus entstanden Zeichen der Frömmigkeit an unseren Straßen und Wegen, nämlich Heiligenhäuschen, Kreuze usw.. Sie erinnern an Begebenheiten, stellen Erfüllung von Gelübten dar, markieren besondere Punkte in der Landschaft oder sind einfach ein Ausdruck des Glaubens.


BESONDERHEITEN:

Weitere Informationen zu den Zeichen am Wegesrand:

 zeichen_am_wegesrand.pdf

Gottesdienste / Andachten

Heilige Messe
Altenilpe
So. 21.04.2024 | 9:00 Uhr
E. Richter
Heilige Messe
Altenilpe
So. 19.05.2024 | 9:00 Uhr
E. Richter
Heilige Messe
Altenilpe
So. 26.05.2024 | 9:00 Uhr
E. Richter